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Macke versteigert Kunst

Messe "Contemporary Art Ruhr"

2006 war es noch ein Appell an die Kunstwerk, spätestens in diesem Jahr können sich Silvia Sonnenschmidt und Thomas Volkmann sicher sein, dass sie mit ihrer Meinung nicht alleine stehen: "Es gibt nicht nur Berlin", sagen die Veranstalter der größten Kunstmesse im Ruhrgebiet, der "Contemporary Art Ruhr".

ESSEN

von Von Karsten Mark

, 02.11.2012
Macke versteigert Kunst

Teppichdesigner Jan Kath aus Bochum stellt erstmals bei der Kunstmesse C.A.R. aus.

"Das Interesse für moderne Kunst ist im Ruhrgebiet riesengroß." Und es wird offensichtlich immer noch größer. Gemessen an der Ausstellungsfläche ist die Messe in einem Jahr um ein ganzes Drittel gewachsen.

Gute Mischung

150 Künstler, Galerien und Projekte sind an diesem Wochenende in sechs Hallen der ehemaligen Zeche Zollverein auf insgesamt 8000 Quadratmetern zu sehen. Dabei kommt es den Veranstaltern auf eine gute Mischung an.

Neben internationalem Flair, für das Künstlergruppen aus Kaliforniern und Korea, aber auch international renommierte Künstler aus der Nachbarschaft wie der Bochumer Teppichdesigner Jan Kath sorgen, gibt es ebenso Projekte von Kunststudenten und experimentelle Arbeiten zu sehen.Faire Kosten für die Aussteller "Wir bieten den Ausstellern faire Kosten und unterscheiden uns damit von anderen Kunstmessen, auf denen es darum geht, möglichst viel zu verkaufen, um die hohen Ausgaben wieder einzuspielen", erklärt Silvia Sonnenschmidt.

Nichtsdestoweniger geht es auch bei der C.A.R. darum, Kunst zu verkaufen. Erstmals wird es heute sogar eine Kunstauktion geben - allerdings für einen guten Zweck.Enkel von August Macke ist Auktionator Als Auktionator fungiert der Enkel des Malers August Macke Til Macke. Unter den Kunstkennern und Sammlern möchte die C.A.R. das Ruhrgebiet deutschland- und sogar weltweit vernetzen.

Für das kommende Jahr ist bereits geplant, eine ganze Halle allein mit Kunst aus Asien zu füllen. Einen Vorgeschmack gibt es in diesem Jahr mit zeitgenössischen Arbeiten als Korea, China und Indien.Wenig Hemmschwellen Das breite Publikum will die Messe "mit möglichst wenig Hemmschwellen und einer offenen und lockeren Atmosphäre" locken, so Sonnenschmidt. Die Künstler und Galeristen stehen zu Gesprächen bereit - auch ohne dass sofort die Scheckbücher gezückt werden.

Messe "Contemporary Art Ruhr" (C.A.R.) auf Zollverein in Essen; bis 4.11., Sa 12-20 Uhr, So 11-19 Uhr.