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Buchkritik

Nicola Förg: „Rabenschwarze Beute“

Bestseller-Autorin Nicola Förg schickt ihre Ermittlerinnen Irmi und Kathi in „Rabenschwarze Beute“ wieder los.

Nicola Förg: „Rabenschwarze Beute“

Silvester in Murnau: Ein unsympathischer Typ ballert mit einer Schreckschusspistole auf seinem Balkon herum. Auf dem gegenüberliegenden Balkon wird Markus Göldner, Architekt und Vogelschützer, erschossen.

Natürlich ist der Mörder nicht der Baller-Typ, aber Göldner hatte viele Feinde. Er verhinderte nicht nur laute Veranstaltungen, um die Vögel zu schützen, sondern lag auch mit einem Bauern im Clinch, der sein Land für die Aufstellung von Windrädern verpachten möchte.

Viele Verdächtige

Und dank seiner Vogelliebe, verhinderte Göldner auch ein Projekt, das sein Partner aus dem Architekturbüro plante. Viele Verdächtige also.

Aber dann bekommt die Geschichte einen neuen Dreh. Auf einer Berghütte, das Kommissariat war dort zum Teambuilding, stirbt ein vierjähriges Mädchen.

Modebloggerin verschwindet

Ihre Mama, eine Modebloggerin, ist die Tochter des ermordeten Göldner. Und dann gab es da noch einen „Unfall“, den die Modebloggerin im Teenageralter im Ruhrgebiet verursacht hatte. Irgendwann ist dann auch die Modebloggerin verschwunden.

Ist da jemand auf Rachefeldzug? Diese Annahme scheint den beiden Ermittlerinnen wahrscheinlich. Sie beschäftigen sich ausgiebig mit dem Ereignis von vor zehn Jahren und kommen dem Täter auf die Spur.

Ziemlich konstruierte Geschichte.

Nicola Förg: Rabenschwarze Beute, 352 S., Pendo, 15 Euro, ISBN 978-3-8661-2419-6.

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