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Buchkritik

Petra Mattfeldt: „Blutschmuck“

Es sind widerliche Taten – unbekannte, maskierte Männer überfallen alleinerziehende Mütter und ihre Töchter, vergewaltigen und quälen sie, legen ihnen dann Pfennige auf die Stirn und stehlen ihnen Schmuckstücke. Immer wieder passieren diese Überfälle im Laufe von Jahrzehnten, doch ein Zusammenhang stellt erst Profiler Falko Cornelsen in Petra Mattfeldts Krimi „Blutschmuck“ her.

Petra Mattfeldt: „Blutschmuck“

Cornelsen hat sich mittlerweile in seiner neuen Heimat Flensburg eingelebt, doch das Verhältnis zu seiner früheren Kollegin Sarah Bischoff ist angespannt. Dennoch begleitet er sie zur Trauerfeier für ihre Mutter. Dort begegnen sie einer Freundin aus Jugendtagen, die sehr merkwürdig auf Sarahs Bernstein-Anhänger reagiert.

Der Schmuck bringt Cornelsen auf die Spur einer Männergruppe, die seit den 50er-Jahren immer wieder Mütter und Töchter überfallen hat. Was Sarahs Großvater, ein Pastor, damit zu tun hat, und wer die Männer waren, die diese schrecklichen Taten begangen haben, will Cornelsen herausfinden.

Ein ungewöhnlicher Fall, eine zugleich berührende und erschreckende Geschichte über menschliche Abgründe und wie akribische Ermittler den Tätern auf die Schliche kommen. Wieder ein spannender Thriller.

Petra Mattfeldt: Blutschmuck, 284 S., Gmeiner, 12 Euro, ISBN 978-3-8392-2143-3.

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