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Polio ausrotten - mit Hilfe der Kultur

Benefiz-Abend

BOCHUM Polio ist eine Geißel der Menschheit. Wer in Nigeria oder Afghanistan an Kinderlähmung erkrankt, dem droht ein grausames Schicksal. Viele Menschen können sich dann nur noch auf Rollbrettern fortbewegen. Mit einer großen Kulturveranstaltung wollen die Rotary-Clubs des Ruhrgebietes helfen, diese Krankheit endgültig auszurotten.

von Von Bettina Jäger

, 22.04.2010
Polio ausrotten - mit Hilfe der Kultur

Götz Alsmann moderiert den Benefizabend am 1. Mai.

Das "Rotary Ruhr Benefiz" findet am Samstag, 1. Mai, ab 20 Uhr in der Jahrhunderthalle Bochum statt - mit einer illustren Künstlerschar. Götz Alsmann, selbst Rotarier, moderiert. Die Schirmherrschaft übernimmt Bundestagspräsident Norbert Lammert. Die Bochumer Symphoniker sorgen für das Auftaktkonzert. Die Jazz-Band "Foss Doll" begleitet das Menü-Buffet. Spektakuläre Artistik zeigen die jungen Künstler von "Urbanatix". Bei einer Tombola gibt´s einen Mini, gesponsert von der Firma Procar Automobile, zu gewinnen. Für Impfaktionen spenden "Der Eintritt von 75 Euro deckt nur die Kosten", sagt Burkhard Weber, Sprecher des Rotary Ruhr-Benefiz. Aber die (rein ehrenamtlich arbeitenden) Rotarier hoffen auf viele Spenden. Nur so lassen sich die Impfaktionen in Nigeria, Afghanistan, Pakistan und Indien finanzieren, wo es 1500 Neuerkrankungen jährlich gibt.

Übrigens sollten wir alle auf unseren Impfschutz achten. "Polio kann durch Reisen wieder bei uns eingeschleppt werden", warnt Hans Pixa, Sprecher der Rotary-Distrikte 1870 und 1900, zu denen die die etwa 50 Clubs von Rotary im Ruhrgebiet gehören