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Prinz nimmt Platz auf dem Design-WC

DUISBURG Kleists blond gelockter Prinz von Homburg als Skinhead - das lässt Einiges befürchten. Doch Paul Herwig wie auch André Jung in der Rolle des Kurfürsten von Brandenburg, seines Dienstherrn, sind keine gewalttätigen Raufbolde, sondern unsicher-konfuse Kreaturen, die sich nurmehr als Militärs aufspielen.

von Von Klaus Stübler

, 10.10.2007
Prinz nimmt Platz auf dem Design-WC

Sandra Hüller und Paul Herwig.

Die Inszenierung, ein Gastspiel der Münchner Kammerspiele bei der RuhrTriennale, ist letztmalig heute (11.10.) Abend im Theater Duisburg zu erleben. Der besondere Clou der Produktion von Johan Simons (Regie) und Jan Versweyveld (Bühne und Licht) sind die hohen, rechtwinklig aneinander gesetzten verspiegelten Glaswände, welche den Raum zu einem Gefängnis machen. Durch eine Schwingtür eintretend, wird jede Figur multipliziert und von allen Seiten beleuchtet, kann sich aber auch, wie es besonders der Prinz gern tut, narzisstisch im Spiegel selbst betrachten.

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