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Professor soll in Schönheit sterben

Ford rettete Gucci vor dem Abstieg, hat mit seiner eigenen Mode-Firma Riesenerfolg und entwirft die heißesten Sonnenbrillen der Welt. Kann ein solcher Glamour-Beau auch noch einen Spiefilm drehen? Er kann. Tom Fords Regie-Debüt "A Single Man" ist erwartungsgemäß eine hochgestylte Ausstattungsorgie, die Schauspieler hat er damit jedoch zu Höchstleistungen angespornt.

von Von Manuel Jennen

, 08.04.2010
Professor soll in Schönheit sterben

George (Colin Firth) und Charlotte (Julianne Moore) sind gemeinsam einsam.

"A Single Man" erzählt einen Tag aus dem Leben eines Universitätsprofessors 1962. George (Colin Firth) hat vor einigen Monaten seinen geliebten Lebensgefährten Jim bei einem Autounfall verloren und wird von der Trauer in den Wahnsinn getrieben. Er beschließt, sich am Abend zu erschießen. Vorher geht er noch einmal zur Uni, regelt seine Bankangelegenheiten und besucht Freundin Charlotte (Julianne Moore). Auf dem Weg durch den banalen Alltag greifen Leben und Glück mit Macht nach ihm.

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