Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Buchkritik

Ralf Rothmann: „Der Gott jenes Sommers“

Entsetzlich: Schon eine Zwölfjährige meint, alles erlebt zu haben. Und an furchtbaren Ereignissen fehlt es in Luisas kurzem Leben wirklich nicht.

Ralf Rothmann: „Der Gott jenes Sommers“

Denn sie ist die „Heldin“ in Ralf Rothmanns Roman „Der Gott jenes Sommers“, der in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs spielt.

Düstere Atmosphäre

Einfühlsam beschreibt der Kleist-Preisträger die düstere Atmosphäre von Denunziation und Verblendung dieser schrecklichen Zeit. Luisa ist mit Mutter und älterer Schwester aus dem zerbombten Kiel aufs Land geflohen.

Der Autor schildert das Leben aus der Perspektive des Kindes, das versucht, die Welt zu verstehen, und das gegen Ende nicht von den gefürchteten Russen, sondern vom SS-Schwager sexuell missbraucht wird.

Ralf Rothmann: Der Gott jenes Sommers, 230 S., Suhrkamp, 22 Euro, ISBN 978-3-518-42793-4.

Anzeige
Anzeige