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Unser Lieblings-Lesestoff zum "Tag des Buches"

Lektüre-Empfehlungen

DORTMUND Am 23. April ist der "UNESCO-Welttag des Buches". Grund genug, nach Lieblingsbüchern zu fragen. Ihren besten Lesestoff haben uns einige Dortmunder genannt. Aber auch 13 Redakteure verraten hier ihre bevorzugte Lektüre.

von Von Laya Moghaddam

, 22.04.2010

Was für ein Buch lesen Sie gerade? Diese Frage wird oft in Vorstellungsgesprächen gestellt. Die Antwort soll Aufschluss über Bildungsgrad, Flexibilität und Vorlieben geben. Wird sie während eines Rendezvous gestellt, soll sie klären, ob der Angebetete Fantasy-Fanatiker, Krimi-Leser oder Comic-Fan ist. Passend zum Welttag des Buches haben wir auch unsere Leser gefragt.Wir wollten sie zum Schwärmen bringen, Tipps für andere Leser aufschnappen und - Lust auf Bücher machen.

"Ich lese immer mehrere Bücher auf einmal", sagt Barbara Vollmer vor der Dortmunder Stadt- und Landesbibliothek. Alles mögliche - von Krimis bis zu Biografien. "Deswegen leihe ich mir mit meiner Familie auch viel in Bibliotheken aus", erzählt die 47-Jährige. Sonst würde sich zu viel in den Regalen stapeln. Auf ihrem Nachttisch liegt zur Zeit der Roman "Die vergessene Insel" von Wolfgang Hohlbein. "Diese Familienchronik kann ich unbedingt empfehlen."Für die Uni lesen

Für etwas völlig anderes kann sich Matthias Schwesig begeistern: "Fußball-Bücher. Ich lese zur Zeit nichts anderes", sagt der 20-jährige Sportstudent. Schließlich müsse er darüber eine Hausarbeit schreiben. "Privat lese ich allerdings gar keine Bücher - nur Zeitung und im Internet."

Auch Germanistik-Studentin Linda Boehnke hat Schwierigkeiten, Zeit fürs Schmökern zu finden: "Ich lese nur in den Semesterferien", sagt die 22-Jährige. Momentan beschäftige sie sich für ihre Bachelor-Arbeit mit Christa Wolf. "Ich wünschte allerdings, ich hätte mehr Zeit für Bücher, die ich mir ausgesucht habe." Sie stapelten sich manchmal ein halbes Jahr in ihrem Zimmer, bevor sie zum Lesen käme.

Vielleser Karl-Heinz Kammertöns ist gerade ganz vertieft in "Die Zündschnüre" von Franz Josef Degenhardt. "Der geschichtliche Roman spielt im Ruhrgebiet und ist sehr spannend." Bis zu zehn Bücher verschlinge er im Monat - in den Ferien seien es sogar mehr.