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„Unsere Erde 2“ zeigt die ganze Magie des Planeten

Neu im Kino

„Unsere Erde 2“ reist mit uns an einem Tag um die Welt. Der zweite Teil des Blockbusters bietet neue Bilder von Walen, Löwen, Giraffen, die auf großer Leinwand ihre ganze Magie entfalten.

DORTMUND

, 16.03.2018
„Unsere Erde  2“ zeigt die ganze Magie des Planeten

Faszinierende Bilder: Der Kolibri sammelt auch im Regen weiter Nektar, die Biene dagegen (im Hintergrund) wird von einem Wassertropfen getroffen und purzelt durch die Gegend. Foto: Universum Film

Wenn 39 Kameramänner den blauen Planeten bereisen, in der frostigen Arktis Narwale filmen, in der Savanne kämpfende Giraffenbullen, dann gibt es eine Ausbeute von hunderten Stunden bewegter und bewegender Bilder. Die stärksten und schönsten haben die Regisseure Peter Webber, Richard Dale und Lixin Fan in der Natur-Doku „Unsere Erde 2“ vereint. Vor zehn Jahren kam ein erster Teil ins Kino, der in Deutschland 3,8 Millionen Besucher hatte und den erstklassigen Ruf der BBC-Tierfilme untermauerte. Darauf lässt sich aufbauen, die Geschichte unserer Tierwelt ist nie zu Ende erzählt. Formal bliebt alles, wie es war. Süffig sinfonische Musik (dramatisch, drollig oder schwelgerisch) und Hochglanz-Bilder, die auch zu prächtigen Postkartenmotiven taugen.


Wale machen Siesta

Spannend wird es, wenn die Zebras einen reißenden Fluss queren, und das Fohlen gegen die Strömung kämpft. Wenn Giraffen-Männer klären, wer der Stärkere ist, und mit dem Kopf wuchtige Hiebe austeilen, bis einer (in Zeitlupe, unter nervösem Trommelsound) zu Boden taumelt.

Erhaben majestätisch ist der Klang, wenn Pottwale im Wasser stehend Siesta machen. „Wenn wir doch wüssten, was sie denken oder träumen“, kommentiert etwas blumig Günther Jauch, der zwischen all den Tieren der Erklär-Bär ist. Jauchs Moderation ist es, die den Aufnahmen kleiner, großer, arktischer und tropischer Geschöpfe eine Struktur gibt.

Ein Tag von der Morgenröte bis zur Dämmerung

Das Ordnungsprinzip hinter dem Bilderreigen ist einfach der Lauf der Sonne - ein Tag von der Morgenröte zur Abenddämmerung, bis Nachtaktive wie Fledermaus und Leuchtkäfer in den Fokus rücken. „So langsam das Leben hier vonstatten geht - anderswo herrscht ein höheres Tempo.“ Ein Satz von Jauch markiert die Überleitung von der Zeitlupenmotorik des Faultiers in Panama zu den quirligen Pinguin-Tauchern Südgeorgiens. Die Kamerateams von „Unsere Erde“ filmten in der Luft, am Boden, unter Wasser, wir Kinogänger genießen den Ertrag von Wochen geduldigen Wartens.

Ein Augenschmaus

Bis die Eintagsfliegen an der Theiß zu Millionen schwärmen. Bis Makro-Aufnahmen des winzigen Kolibris im Kasten sind, der mit den Bienen um Nektar konkurriert. Ein Augenschmaus von Kinostück, dessen Appell zum Erhalt von Fauna und Flora schon in seinen zauberhaften Bildern steckt. Was so schön ist, muss man unbedingt schützen wollen.

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