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Fuhrpark der Feuerwehr Legden muss in den nächsten Jahren aufgefrischt werden

mlzFeuerwehr Legden

Neue Fahrzeuge braucht die Freiwillige Feuerwehr sowohl für den Löschzug Legden als auch für den Löschzug Asbeck. Die spannende Planungsphase beginnt, denn Käufe wollen wohl überlegt sein.

Legden

, 11.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde Legden war jüngst Thema in der Ratssitzung (wir berichteten). Ein Kapitel des 14-seitigen Werks widmet sich dem Fahrzeugpark. Feuerwehrchef Klaus Uppenkamp erläuterte im Gespräch mit der Redaktion, was die Legdener und Asbecker Kameraden in den nächsten Jahren anschaffen müssen.

Es muss nicht immer neu sein. Klaus Uppenkamp und seine Feuerwehrkollegen sehen das durchaus pragmastisch, wenn es um die Anschaffung des Logistikfahrzeugs geht. Das steht als erstes auf dem Plan. „Anfang nächsten Jahres“, schätzt der Gemeindebrandinspektor, sollte das Fahrzeug erworben werden. Der Bedarf dafür ist da: Auf dem Hinweg zum Einsatz ist es zum Beispiel für den Transport von Löschmitteln gedacht, auf dem Rückweg soll es kontaminierte Einsatzkleidung oder Schläuche transportieren.

Rot lackieren und umrüsten

Bislang fehlt ein solches Fahrzeug im Fuhrpark der Gesamtfeuerwehr. „Wir würden einen gebrauchten Lkw kaufen und dann umbauen lassen“, blickt Klaus Uppenkamp voraus. In diesem Jahr wollen die Kameraden sich umsehen nach einem geeigneten Lkw, der dann rot lackiert und mit den technischen Anforderungen ausgerüstet werden soll.

Kein gebrauchtes Fahrzeug wird aber das „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug“, kurz „HLF“ genannt. „Das ist der, der als erstes ausrückt“, erklärt der Feuerwehrchef die Bedeutung des Wagens. Deswegen ist der Zeitpunkt der Anschaffung auch nicht variabel, sondern er sollte das alte Fahrzeug vom Baujahr 2001 in den Jahren 2021 oder 2022 ersetzen. Am besten schon in zwei Jahren, aber Klaus Uppenkamp weiß, dass die Spezial-Fahrzeugbauunternehmen momentan gut zu tun haben.

„Alleskönner-Fahrzeug“ ist wichtig für die Wehr

„Wir beschäftigen uns ab nächstes Jahr damit“, gibt der Brandinspektor die Zeitplanung vor. Auch dann erst könne etwas zu den Kosten für das neue „Alleskönner“-Fahrzeug gesagt werden, das auch alles Notwendige für den „normalen“ Einsatz an Bord hat.

Für den gleichen Zeitraum 2021/2022 ist die Neuanschaffung des Mannschaftstransportwagens für den Löschzug Asbeck vorgesehen. Der bisherige Bulli mit Baujahr 2005, der bis zu acht Feuerwehrleute zum Einsatz bringt, soll ersetzt werden. „Dieser Wagen könnte auch gebraucht sein. Da reicht ein Bulli, den man umrüsten kann“, erklärt Klaus Uppenkamp.

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