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Heimatverein macht Haus Weßling fit für das 30-Jährige

mlzHeimatverein Legden

Wenn das Haus Weßling 2020 seit 30 Jahren eine öffentliche Begegnungsstätte ist, will der Heimatverein es im besten Licht zeigen. Dazu muss unter anderem auch ein Walnussbaum gefällt werden.

Legden

, 11.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Mit drei Anträgen hatte sich der Heimatverein Legden an den Rat der Gemeinde gewandt. Und stieß in der Sitzung am Dienstag im Haus Weßling auf offene Ohren bei den Politikern. Nicht nur, dass alle Anträge einstimmige Zustimmung fanden. Auf Antrag der CDU wurde auch der Etatansatz um 15.000 Euro auf insgesamt 45.000 Euro erhöht.

In jedem Jahr finden im Haus Weßling 300 Kurstermine, 70 Heimatvereinsveranstaltungen, 70 Vereinsveranstaltungen, 20 Trauungen und 20 Rats- und Ausschusssitzungen statt. 2018 waren mehr als 450 Gruppen an mehr als 240 Tagen zu Gast. Das hinterlässt Spuren.

Heimatverein macht Haus Weßling fit für das 30-Jährige

Die Stühle sollen ersetzt werden. © Ronny von Wangenheim

Küche und Stühle sind alt

Die fast 30 Jahre alte Küche entspricht nicht den Anforderungen, zumal die meisten elektrischen Geräte nicht funktionsfähig sind. 20.000 Euro rechnet der Heimatverein für eine neue Küche. Bereits 60 Jahre alt sind die Stühle in einem Raum im Erdgeschoss. Sie stammen noch aus dem ehemaligen Ratssaal im Rathaus. Sie sind teilweise defekt, können nicht gestapelt werden und sind sehr schwer. 7500 Euro werden 30 neue stapelfähige und stilvolle Stühle kosten. Für einen Großteil der Kosten stehen jetzt Mittel im Haushalt bereit.

Walnussbaum wird gefällt

Im Hinterhof ist über die Jahre hinweg ein Walnussbaum sehr ausladend geworden. In zwischen gibt es deshalb Schäden im Pflaster und an der Gartenmauer. Jetzt soll der Walnussbaum weg, um den Innenhof besser gestalten zu können. Der Heimatverein will, dass er attraktiver wird zum Beispiel für Hochzeitsgesellschaften, die hier nach der standesamtlichen Trauung feiern könnten. Für die Fällarbeiten, die von der Gemeinde übernommen werden sollen, sagt der Verein ehrenamtliche Hilfe zu.

Schade um den Baum – so die Meinung der Politiker. Berthold Langehaneberg (CDU) sprach sich für eine Ersatzbepflanzung aus. Bürgermeister Friedhelm Klewken hatte gleich eine Idee. „Der Bürgermeister und die stellvertretenden Bürgermeister kaufen gemeinsam einen neuen Walnussbaum. Der wird bei einem kleinen Festakt, zu dem auch die Standesbeamten kommen, eingepflanzt.“ Sigrid Goßling (SPD) hatte einen Einwand: „Sollte man nicht lieber einen anderen Baum kaufen, der nicht so groß wird?“

Verkehrssituation soll überprüft werden

Im Blick haben der Heimatverein und die Gemeinde die Verkehrssituation am Haus Weßling. Der Zustand des Pflasters, der Baumbestand und die Platzierung der Mülltonnen sind Kritikpunkte. Einig ist man sich, dass ein Gesamtkonzept für die Verkehrs- und Parksituation im Busshook und Hahnenhook in Auftrag gegeben werden soll. Handlungsbedarf sehen die Politiker auch bei der einmündung zur Kirchstraße. Es soll außerdem, so die Anregung der CDU, geprüft werden, ob es Fördermittel geben kann. Der Fraktionsvorsitzende Berthold Langehaneberg: „Das ist kein Kleingeld.“

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