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Legden will sich mit eigener Resolution gegen Atommülltransporte aussprechen

mlzProtest gegen Atommüll

Die Gemeinde Legden will sich am Protest gegen Atommülltransporte nach Ahaus beteiligen. Dazu legt sie eine eigene Resolution auf. Einem Bürgerantrag wollte der Rat nicht zustimmen.

Legden

, 10.02.2019 / Lesedauer: 2 min

Der Asbecker Jürgen Kruse hatte beantragt, dass sich die Gemeinde Legden durch Ratsentscheid an der Ahauser Erklärung beteiligt. Die hatte in Ahaus die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ verfasst und bereits rund 8000 Unterschriften gesammelt.

Auch weitere Gemeinden aus dem Kreis Borken – beispielsweise Gescher oder Heek – hatten sich bereits in eigenen Entscheidungen gegen weitere Atommülltransporte ins Ahauser Zwischenlager ausgesprochen.

In der vergangenen Ratssitzung erklärte Bürgermeister Friedhelm Kleweken jedoch, dass er lieber mit einer eigenen Erklärung gegen die Atommülltransporte protestieren wolle.

Solidarität mit Ahaus

„Eine Erklärung, bei der die Legdener im Vordergrund stehen“, sagte er. Auch er betonte aber, wie wichtig es sei, sich mit anderen Kommunen im Kreis und vor allem mit der Stadt Ahaus zu solidarisieren. Allerdings bestehe schon jetzt ein enger Kontakt zum Ahauser Rathaus.

Berthold Langehaneberg (CDU) war mit dieser Planung einverstanden. „Eine eigene Resolution ist gut“, sagte er. Er sprach sich aber dafür aus, dass sich die Gemeinde Legden mit anderen Kommunen im Kreis abstimmen solle. „So entfalten wir mehr Wirkung“, sagte er.

Eigentlich müsse der ganze Kreis Borken gegen die Einlagerung von Atommüll in Ahaus protestieren. Auch für Sigrid Gossling (SPD) war es wichtig, dass Legden eine eigene Resolution auf den Weg bringt: „Wir können uns als Rat nur um die Legdener kümmern“, sagte sie.

Diesen Vorschlägen folgte der Rat einstimmig. Die Verwaltung soll nun eine Resolution verfassen und sich über die Bürgermeisterkonferenz mit den anderen Kommunen im Kreis abstimmen. Die Resolution wiederum muss der Rat verabschieden.

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