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Die Zahl der Unfälle in Legden ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Besonders ins Gewicht fallen die Unfälle mit Schwerverletzten, die sich um 400 Prozent im Vergleich zu 2017 erhöhten.

Legden

, 13.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Insgesamt 10.810 Mal krachte es im vergangenen Jahr auf den Straßen des Kreises Borken. Nur ein verschwindend geringer Teil entfiel davon auf das Gebiet der Gemeinde Legden. Und dennoch geben einige Zahlen der kürzlich veröffentlichten Unfallstatistik für 2018 Anlass zu leichter Besorgnis. Zwar muss der 400-prozentige Anstieg der Schwerverletzten in Relation zur geringen absoluten Zahl gesehen werden. Und dennoch gibt es einen vergleichbaren Anstieg in keiner der 16 anderen Gemeinden im Kreis.

Statistik

Während 2017 nur zwei Menschen in Legden nach Verkehrsunfällen schwere Verletzungen davontrugen, waren es 2018 gleich zehn. Damit befindet man sich gleichauf mit Südlohn und liegt sogar vor Schöppingen (neun) – obwohl Legden deutlich weniger Einwohner hat. Die Unfälle auf der Autobahn 31 können nicht der Grund sein, wie die Kreispolizei erklärt. Denn diese tauchen in einer gesonderten Statistik der Autobahnpolizei Münster auf. Die hohe Zahl der Schwerverletzten sorgte dafür, dass die Anzahl der Verunglückten insgesamt deutlich anstieg, wenn auch nicht in vergleichbaren Maße.

Ein tödlicher Verkehrsunfall

Dennoch bedeuteten 35 Verunglückte einen Zuwachs von mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es gab auch einen Verkehrsunfall mit Todesfolge in Legden. Bei einem schweren Unfall auf der Kreisstraße 61, etwa in Höhe der Düstermühle, kam ein 49-jähriger Heeker ums Leben. Der Heeker war in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geschleudert.

Zurück gingen die Verkehrsunfälle, bei denen die Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss standen, und zwar von vier auf zwei. Und auch die Fälle von Unfallflucht gingen um fast 50 Prozent zurück. Hier gab es 2017 noch 40 Meldungen, ein Jahr später waren es nur noch 21.

Busse stießen zusammen

Gar keine Änderungen, und damit gute Nachrichten, gibt es im Bereich der Schulwegunfälle. Hier gab es genau wie 2017 einen Fall, der in der Unfallstatistik aufgezählt wird. Zwei Mädchen im Alter von acht und zehn Jahren wurden bei dem Auffahrunfall im Januar verletzt. Beteiligt an dem Zusammenstoß auf der Wibbeltstraße in Höhe der Osterwicker Straße waren zwei Schulbusse.

Schwerverletzt oder gar ums Leben kam aber bei Schulwegunfällen keiner. Damit liegt Legden allerdings nicht im Trend, denn kreisweit gab es 35 Prozent mehr Unfälle auf dem Schulweg.

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