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Vereine können Fördertöpfe des Landes anzapfen

mlz„Heimat. Zukunft. NRW“

„Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen“ heißt ein Förderprogramm des Landes. Davon könnten auch Legdener Vereine profitieren.

Legden

, 10.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Legden wird den Heimat-Preis vergeben. Das hat der Rat bereits beschlossen. Das Programm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat neben dem Heimat-Preis vier weitere Bausteine. Auch hier könnte Legden profitieren. So informierte Bürgermeister Friedhelm Kleweken die Mitglieder des Schul-, Sport-, Jugend- und Kulturausschusses in der Sitzung am Dienstag im Haus Weßling.

Dabei hat er bestimmte Vereine im Blick. „Wir werden die Vereine Ende April einladen, um sie zu informieren“, so Kleweken. „Das Förderprogramm ist auf die Heimatvereine zugeschnitten“, so Friedhelm Kleweken. „Ich sehe da viel Potenzial, um die Fördertöpfe anzuzapfen.“ Mit den Vorsitzenden Gerd Heuser aus Legden und Bernhard Laukötter aus Asbeck ist er bereits im Gespräch. Aber auch für das Dahliengarten-Team und den Blumenkorso-Verein sieht er gute Chancen.

Der Heimat-Scheck

Der Heimat-Scheck ist für Vereine gedacht, die kleinere Projekte umsetzen wollen, die sich mit dem Thema Heimat beschäftigen. Das soll unbürokratisch geschehen. Bis 2022 werden jährlich 1000 Heimat-Schecks à 2000 Euro bereitgestellt. „Man muss nur eine pfiffige Idee haben, dann ist es einfach“, so Friedhelm Kleweken.

Der Heimat-Preis

Mit dem Heimat-Preis soll konkrete Arbeit belohnt und die Arbeit von ehrenamtlich Engagierten anerkannt werden. Die CDU hatte dieses Projekt beantragt und fand dafür die Zustimmung im Rat. Jetzt muss der Rat über die Förderkriterien beraten. Die Gemeinde will diese bewusst offen lassen. Heimat, Kinder, Jugend und Senioren oder Heimat und Kulturlandschaft oder Heimat und soziale Integration nannte Kleweken als Beispiel. Es geht um ein Preisgeld von 5000 Euro.

Heimat-Werkstatt

Hier sollen Ideen zum Thema Heimat in Werkstätten entwickelt werden, die ein Dorf oder ein Quartier betreffen. Das Heimatministerium nennt als Beispiel, dass in einer offenen Kreativwerkstatt ein orttypisches Kunstwerk entwickelt und verwirklicht werden könnte. Hier geht es um aufwändige Projekte, die mit mindestens 40.000 Euro gefördert werden.

Heimat-Fonds

Bei den Heimat-Fonds sind die Gemeinden als Organisatoren gefragt. Die Idee ist, dass Initiativen unterstützt werden. Für jeden eingeworbenen Euro gibt es vom Land einen Euro dazu. Die Kommune muss zehn Prozent übernehmen. Förderfähig sind Projekte von mindestens 5000 Euro bis maximal 80.000 Euro.

Heimat- Zeugnis

Dieses Programm trifft auf Legden eher nicht zu. Hier geht es um die Schaffung und Bewahrung von prägenden Bauwerken und um Projekte ab 100.000 Euro.

Insgesamt fließen bis 2022 rund 150 Millionen Euro Landesgelder in die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen.

Hier geht es zur Homepage des Heimatministeriums

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