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Fußball-Bezirksliga

7:4-Torfestival in Schwerte-Ost: Serkan Arslan schießt ETuS/DJK mit vier Toren zum Sieg

Schwerte Beim Torfestival im EWG-Sportpark lässt sich der ETuS/DJK durch einen 0:2-Rückstand nicht aus der Bahn werfen. Dagegen hadert Berchum/Garenfeld damit, von der Siegerstraße abgebogen zu sein.

7:4-Torfestival in Schwerte-Ost: Serkan Arslan schießt ETuS/DJK mit vier Toren zum Sieg

Konnten sich gleich sieben Mal zum Jubeln treffen: Die ETuS/DJK-Spieler (v.li.) Jasmin Smajlovic, Nouri Bah, Kevin Rudzinski und Serkan Arslan klatschen sich ab. 7:4 gewannen die Ost-Schwerter zum Saisonabschluss. Foto: Paulitschke

Elf Tore, eine Rote Karte und eine Ampelkarte – niemand behaupte, zum Saisonausklang vor der Minuskulisse von geschätzten 80 Zuschauern sei nichts los gewesen. Am Ende ging der ETuS/DJK Schwerte als 7:4-Gewinner vom Platz. Dabei gingen vier der sieben Tore für die Gastgeber auf das Konto von Serkan Arslan.

Zunächst aber machten die Gäste in einer Partie, die für die Tabelle nur noch statistischen Wert hatte, den besseren Eindruck. Erst drückte Justin Amstutz nach einer Ecke den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (23.), zehn Minuten später erhöhte Tim Eickelmann trotz der Schwerter Abseits-Proteste auf 2:0 für den SC.

Arslan verkürzt mit seinem ersten Treffer

Doch dann kam Arslan. Eine kurze Körpertäuschung im Strafraum und ein trockener Schuss aus halblinker Position, der vom Innenpfosten ins Tor prallte – und schon stand es mit dem ersten ernst zu nehmenden Torschuss der Platzherren nur noch 1:2 (39.). Dann kam SC-Keeper Manuel Tragelehn gegen Vincent Vögler den entscheidenden Schritt zu spät – der Elfmeter war unstrittig, doch anstatt „Rot“ hätte es auch die Gelbe Karte gegen den Torwart getan.

So aber stand Altherrenkeeper Klaus Boelke (54) nach Wiederanpfiff zwischen den Pfosten. Nach dem Doppelschlag durch ein Smajlovic-Solo und einem Arslan-Distanztreffer musste er den Ball nach einer knappen Stunde gleich zweimal aus dem Netz holen. Als Tobias Felgner per Abpraller nach zu kurz abgewehrter Ecke (71.) und der gerade eingewechselte André Ezequiel per Elfmeter (Rüster hatte Smajlovic gelegt) auf 6:2 erhöhten, schien es richtig deutlich zu werden.

Nur noch Ergebniskosmetik

Doch Nicolas Külpmann mit seinem 20. Saisontor und Eickelmann mit seinem zweiten Treffer des Tages sorgten für späte Ergebniskosmetik aus Sicht der Gäste, ehe mit Arslan der überragende Spieler der Partie einen ETuS/DJK-Konter zum 7:4-Endstand abschloss.

ETuS/DJK Schwerte - SC Berchum/Garenfeld 7:4 (2:2)

Schwerte: Lukas Hedtheyer, Florian Bartel, Vladimir Klasic, Yannik Körner, Kevin Loke (40. Cagdas Yetim), Tobias Felgner, Jasmin Smajlovic, Nouri Bah, Kevin Rudzinski (79. André Ezequiel), Vincent Vögler (52. Filipe Ferreira), Serkan Arslan.

Berchum/Garenfeld: Manuel Tragelehn, Justin Amstutz (60. Christian Schilling), Nicolas Külpmann, Vladimir Kunz (58. Daniel Huber), Christian Jackson (46. Klaus Boelke), Alexander Rüster, Timo Schürholz, Christian Deuerling, Tim Eickelmann, Manuel Pais, Jerome Nickel.

Tore: 0:1 Amstutz (23.), 0:2 Eickelmann (33.), 1:2 Arslan (39.), 2:2 Arslan (45.+1, Foulelfmeter), 3:2 Smajlovic (58.), 4:2 Arslan (59.), 5:2 Felgner (71.), 6:2 Ezequiel (83., Foulelfmeter), 6:3 Külpmann (84.), 6:4 Eickelmann (90.), 7:4 Arslan (90.+2).

Rot: Tragelehn (45., Notbremse).

Gelb-Rot: Körner (73., Foulspiel).

André Haberschuss (ETuS/DJK Schwerte): „Mir war wichtig, dass wir zum Abschluss nochmal gewonnen haben. Allerdings ärgern mich die beiden späten Gegentore – 7:2 hätte sich besser angehört. Ich finde, aufgrund der zweiten Halbzeit war unser Sieg nicht unverdient. Es war kein richtiger Dampf im Spiel, aber wir haben gut Fußball gespielt – alles in Ordnung.“

Dieter Iske (SC Berchum/Garenfeld): „Wir waren in der ersten Halbzeit auf der Siegerstraße und haben das Spiel aus der Hand gegeben. Da verlieren wir den Ball in der eigenen Hälfte – das sind Fehler, die nicht passieren dürfen, die wir leider aber schon häufiger gemacht haben. Der Elfmeter gegen uns kurz vor der Halbzeit war in Ordnung, aber die Rote Karte fand ich strittig. Dadurch waren wir zu sehr dezimiert.“

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