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900 Meter für sauberen Sport

Der RSC 77 Schwerte will den zuletzt negativ in die Schlagzeilen geratenen Radsport in ein besseres Licht rücken und zugleich eine alte Schwerter Tradition des Straßenrennens aufleben lassen. Am 9. September rollen Nachwuchs- und Amateurfahrer "Rund in Schwerte".

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"Wir legen das Augenmerk auf die sportliche Leistung", verspricht Matthias Bölk, Vorsitzender des RSC und selbst seit 26 Jahren Radrennfahrer. In sieben Rennen wird um acht Pokale gefahren.

Über 72 Kilometer

Neben dem großen Preis der Ruhr Nachrichten in der U15-Schülerklasse präsentiert sich auch die Sparkasse Schwerte als tatkräftige Unterstützung mit Tradition. Sie war schon beim allerersten Rennen in Schwerte dabei.

Bis zu den U19-Junioren kann der Nachwuchs zeigen, was er drauf hat. Das Hauptrennen bestreiten die Eliteklassen B/C über 72 Kilometer. Der Rundkurs ist 900 Meter lang und führt - anders als bei früheren Radrennen in der City - linksherum die Bahnhofstraße runter, am Postplatz vorbei, die Rathausstraße hoch, links in die Hastingsallee und über die Karl-Gerharts-Straße wieder in die Innenstadt.

"Es ist sehr gut, dass der Nachwuchs eine Chance hat, sich zu präsentieren", erklärt Mario Sobottka, der als Mitorganisator mit Rat und Tat zur Seite steht. Durchaus interessant dürften auch das "Alles was rollt"-Rennen und der "Ruhrpower-Cup" der weiterführenden Schwerter Schulen werden.

Vor allem für letzteres Rennen wünscht sich die 2. Vorsitzende des RSC, Elisabeth Bergsma, noch mehr Engagement von Schülern und Lehrern. "Alles was rollt" verspricht für ein ziemlich buntes Durcheinander zu sorgen, da jedes Gefährt auf Rollen für Kinder bis sechs Jahre zum Start berechtigt. "Momentan ist der jüngste Teilnehmer ein Jahr und fünf Monate alt und startet mit einem Laufrad", freut sich Bergsma.

"Dopingfreie Zone"

Ganz dem Thema Doping kann sich aber auch das Rennen in Schwerte nicht entziehen, doch Mario Sobottka ist sicher: "Schwerte ist eine dopingfreie Zone."

Voller Vorfreude fügt der Nationalmannschaftsfahrer der 70er Jahre hinzu: "Keine Veranstaltung hat in Schwerte so viele Zuschauer angezogen wie der Radsport. Wir wollen hier wieder etwas aufbauen. Es geht uns darum, sauberen Sport zu präsentieren." Die Professionalität, mit der der RSC diese Veranstaltung im Jahr seines 30-jährigen Vereinsbestehens angeht, ist schon bemerkenswert. Aber eine Sache steht noch ganz oben auf dem Wunschzettel: "Gutes Wetter", wünscht sich Elisabeth Bergsma - und nicht nur sie. Bastian Bergmann

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