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Abstiegskampf spitzt sich zu

Kreis Seit dem vergangenen Spieltag belegen gleich drei Vertreter aus dem Verbreitungsgebiet der Münsterland Zeitung die Abstiegsränge der Bezirksliga 11.

08.04.2010
Abstiegskampf spitzt sich zu

Nicht in den Griff bekam die SpVgg Vreden II mit Andre Schwering (M.) und Nico Hache (r.) die Offensive von Westfalia Osterwick mit Niklas Segbers im letzten Heimspiel. Gegen Südlohn muss die Defensive stabiler stehen - ein Sieg ist quasi Pflicht.

Als einzige hiesige Mannschaft hat Spitzenreiter Eintracht Ahaus nichts mit dem Abstiegskampf zu tun. Der SV hat am neunten Spieltag der Serie seine letzte Niederlage kassiert. Damals unterlag die Elf von Spielertrainer Stefan Bennink bei Fortuna Seppenrade mit 0:1. "Das war unsere schlechteste Saisonleistung, das darf jetzt im Rückspiel nicht noch einmal passieren", nahm der Coach seine Mitspieler in die Pflicht. "Wir haben gut gearbeitet und uns kontinuierlich steigern könne. Ich glaube, dass in der Partie gegen Seppenrade die drei Punkte Sonntag am Ort bleiben."

Beim Aufsteiger FSV Gescher muss der SuS Legden antreten und die Gastgeber haben durchaus noch Chancen, um Platz eins mitzumischen. "Der FSV ist schon eine Hausnummer", sagt SuS-Trainer Mario Böckmann. Er hat den Gegner beim 1:1 gegen die SpVgg Vreden II gesehen und danach seine taktischen Maßnahmen ausgerichtet. Der SuS hat mit 27 Punkten der Erhalt der Liga noch nicht in trockenen Tüchern. "Wir haben alles noch selbst in der Hand und werden die Spielklasse halten", zeigt sich der Trainer zuversichtlich.

Dessen kann sicher der ASV Ellewick nicht mehr sicher sein - spätestens nach dem dürftigen Auftritt jüngst in Osterwick. "So dürfen wir uns nicht mehr präsentieren. Sonst wird die Luft immer dünner für uns", appelliert Coach Matthias Wesseler an die erfolgreichen Tugenden der vergangenen Jahre. Für die kommende "Englische Woche" - beginnend mit dem schweren Heimspiel gegen ein wiedererstarktes Lüdinghausen - fordert er "Leidenschaft" und eine "Reaktion".

Zum Siegen quasi verdammt ist die Reserve der SpVgg Vreden gegen Schlusslicht SC Südlohn. Nach der Packung in Lüdinghausen müssen volle Erfolge her, um wie geplant den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen zu verringern. "Das wird eine ganz schwere Partie für uns", meint SpVgg-Trainer Ludger Wüpping. "Der SC Südlohn hat nichts mehr zu verlieren. Da müssen wir auf der Hut sein und dürfen vor allem nicht die Geduld verlieren." In Lüdinghauen wäre durchaus ein Punkt möglich gewesen, glaubt Wüpping. "Wir haben aber drei individuelle Fehler gemacht."

Abstiegsderby

Durchaus zuversichtlich sieht Südlohns Spielertrainer David Kraft dem Abstiegsderby entgegen. "Der Druck liegt ganz klar beim Gastgeber, wir können befreit aufspielen", so Kraft, der in Vreden zumindest den ersten Auswärtszähler anpeilt - trotz des desaströsen Osterwochendes. "Daraus haben wir hoffentlich unsere Lehren gezogen. Wir müssen unbedingt wieder kompakter agieren und dürfen nicht nach dem ersten Rückschlag zusammenbrechen." jok/ms