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Ärmel aufkrempeln

Vreden Ingo Schlösser ist um seinen Job als Trainer bei der SpVg Vreden derzeit nicht zu beneiden: "Sicher stellt sich unsere Lage mehr als bescheiden dar. Aber es besteht kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken." Als Tabellenletzter stellen sich die Blau-Gelben am morgigen Sonntag im Heimspiel gegen RW Erlinghausen vor.

05.10.2007

"In unserer Situation können wir nicht darauf schauen, welcher Gegner nun kommt. Wir müssen nur zusehen, dass wir endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis haben", wirft Schlösser den Blick nicht so sehr auf die Form und mögliche Konstellation beim Gegner aus Erlinghausen, sondern lenkt seine gante Aufmerksamkeit auf seine zuletzt "gebeutelte" Mannschaft.

Sieben Niederlagen in Folge - zuletzt ein 1:3 im Kellerderby beim Schlusslicht SpVg Brakel - haben sehr an der Moral und am Selbstvertrauen der Blau-Gelben genagt: Auch die "Rote Karte" gegen Daniel Terbeck wegen einer Schiedsrichter-Beleidigung ist wohl diesem Umstand zuzuordnen. "Wir sind fast schon dazu verdammt, endlich zu punkten. Die Mannschaft selbst und auch ich persönlich wollen nicht im Keller überwintern", fordert er.

Dass der "Knoten platzen" werde, davon ist Schlösser überzeugt: "Wir arbeiten hart daran", erklärt er. Ab nächsten Montag werde bei der SpVg Vreden die Vier-Trainingstage-Woche eingeführt, wobei schon jetzt Umfang und Intensität der Übungseinheiten gesteigert worden seien, verdeutlicht Schlösser. "Es bestand großer Handlungsbedarf: Zu viele Fehler hatten sich in das Spiel eingeschlichen", blickt er nicht nur auf die jüngste Vorstellung in Brakel zurück. Dort hatte der Namensvetter nach zwei Unkonzentriertheiten in der Vredener Abwehr eine schnelle 2:0-Vorentscheidung vorgelegt.

"Die Fehler sind erkannt und analysiert worden - ob die Mannschaft sie abstellen kann, werden wir am Sonntag gegen Erlinghausen sehen. Ich gehe davon aus, dass wir am Sonntag die Ärmel hochkrempeln - und endlich gewinnen", zeigt sich Schlösser voller Optimismus: "Jede Serie reißt einmal. Und unsere ist jetzt reif." Denn: "Meine Mannschaft ist nicht schlechter als die Hälfte der Liga-Konkurrenz", betont der Trainer. bml