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Aktive Frustbewältigung gegen nächsten Topklub

Fußball Westfalenliga 1

Viel Zeit, über die unglückliche Entwicklung im Spiel gegen Münster nachzudenken, hatten die Spieler der SpVgg Vreden nicht. Der Fokus galt früh dem nächsten Gastgeber am Samstag. Herford ist ein weiterer Topklub.

Vreden

, 12.10.2018
Aktive Frustbewältigung gegen nächsten Topklub

Enttäuschung soll Energie freisetzen: Im Rücken jubelt der Gegner, Stephan Hartmann (r.) dreht ab: Gegen Münster lief für die SpVgg Vreden wenig nach Plan. Unbeeindruckt fährt das Team schon am Samstag zum Zweiten nach Herford.Foto Schley

Die eine Mannschaft kommt aus einem spielfreien Wochenende, der anderen steht eines bevor: Zwischen dem SC Herford und der SpVgg Vreden steht intensiven 90 Minuten nichts im Wege – zumindest kräftemäßig. Wie im Vorjahr wird das Hinspiel bereits am Samstag um 15 Uhr auf dem Kunstrasen in Herford angestoßen. Und die Gäste werden auf Wiedergutmachung aus sein.

Druck gestiegen

Es gibt zwischen beiden Kontrahenten eine weitere Parallele: Sowohl Herford (0:3) als auch Vreden (0:2) konnten sich im jüngsten Westfalenligaspiel von der Klasse des aktuellen Tabellenführers Preußen Münster II überzeugen. Auf Tabellenrang zwei liegend und mit sieben Punkten mehr ausgestattet wird der Gastgeber damit besser leben können – und das bei einem weniger ausgetragenen Spiel. In Vreden stand unter der Woche Aufbauarbeit an. Allerdings nur, weil gegen Münster der Spielverlauf sehr unglücklich für die SpVgg war. „Sonst kann ich der Mannschaft nicht großartig Vorwürfe machen. Die Nackenschläge waren zu groß“, sagt der Trainer. Ansonsten habe die Partie gegen den Spitzenreiter grundsätzlich den positiven Trend bestätigt. Mit einem Sieg wäre „man schließlich bei der Musik dabei gewesen“, nun habe man weiter den Druck, sich vom Tabellenende absetzen zu müssen.

Niederlage im Vorjahr

In Herford kommt der aktuelle Erfolg doch ein wenig überraschend. Einige Leistungsträger hatten den Verein vor der Saison verlassen, ein halbes Dutzend Stammkräfte, zum Teil oberligaerfahren, fehlt länger. Mittelfristig wurde beim Traditionsklub mit Zweitligavergangenheit trotz allem schon die Oberliga als Ziel ausgerufen. An das Vorjahr hegt die SpVgg keine guten Erinnerungen: In Herford kassierte das Team ein 3:3 in der Nachspielzeit, die Revanche im letzten Heimspiel ging gleich mit 1:5 verloren.

Nils Temme gesperrt

Vier Wochen, also drei Pflichtspiele, wird Nils Temme wegen seiner Roten Karte gegen Münster das Offensivspiel nicht beleben können. Auch Bruder Jan ist angeschlagen, für Bas Reekers kommt ein Einsatz zu früh. „Da werden wir schon eine Lösung haben. Wir fahren mit Respekt, aber gewiss ohne Angst nach Herford – mit guten Chancen, etwas zu holen, wenn wir der Herforder Qualität unsere entgegensetzen.“

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