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Aus der Not eine Tugend machen

24.08.2007

Vreden Was vereint Bundestrainer Jogy Löw und SpVg Vredens-Coach Uli Amshoff in dieser Woche? Beide Trainer haben mit ihren "Not-Teams" prestigeträchtige Auswärtsspiele zu bestreiten. Während die deutsche Nationalmannschaft in England einen 2:1-Coup landete, hätte der Vredener Verbandsligist sicher nichts dagegen, im Vegleich beim Aufsteiger FC Recklinghausen ebenfalls überraschen zu können.

"Unsere ohnehin wenig verheißungsvolle Personalsituation hat sich zuletzt noch verschlimmert: Dominik Weitkamp und Sebastian Abbing vergößern das ,Lazarett' weiterhin", berichtete Amshoff gestern. Damit stehe auch fest, dass die zuletzt im Heimspiel gegen Westfalia Rhynern (1:5) gebeutelte Abwehrreihe erneut umgesetllt werden müsse: "Jörg Bengfort fehlte am vergangenen Sonntag schon in vielen Szenen, Weitkamp fiel früh aus, Abbing dann in der Schlussphase - nur gut, dass Adrian Mezykowski seine Grippe auskuriert hat."

Beim starken Aufsteigerteam in Recklinghausen, in dem sich das "Dreieck Wiedemeyer, Fack und Kühnelt" als Spielgestalter und Torjäger herauskristallisiert, will Amshoff dennoch auf eine "starke Abwehrleistung" bauen: "Die war im Heimspiel gegen Rhynern nur selten zu sehen."

"Wir müssen aus der Not eine Tugend machen: Jetzt werden sich Rene Dornieden und Mike Börsting beweisen müssen, wenn sie in der Startelf stehen. Auch Bram Rhebergen und Dirk Meierhow, die in den Kader für das Spiel in Recklinghausen aufgenommen werden, sollten sich zeigen - jetzt müssen alle an einem Strang ziehen", fordert Amshoff.

"In Recklinghausen haben wir die Möglichkeit, bei unserem brettharten Auftaktprogramm ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen." Aber: "Meine Mannschaft muss schon eine andere Gangart an den Tag legen als zuletzt im eigenen Stadion", zeigt sich Amshoff durchaus zuversichtlich. bml