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Bajorath setzt auf Heimstärke

Westfalenliga-Fußball

STADTLOHN So recht traut Frank Bajorath der aktuellen Tabellensituation nicht: Den Hövelhofer SV auf dem ersten der vier Abstiegsränge (33 Punkte) und den Tabellen-Vierten SuS Neuenkirchen (42 Punkte) trennen gerade einmal neun Zähler. "Ein sicherer Tabellenplatz sieht anders aus", meint der Trainer des Fußball-Westfalenligisten SuS Stadtlohn vor dem Heimspiel gegen TuS Dornberg.

von Von Bernhard Mathmann

, 23.04.2010
Bajorath setzt auf Heimstärke

Michael Gravermann (r.) und Mathias Uphues (im Hintergrund) fehlen beim SuS Stadtlohn am Sonntag.

Der SuS hat neun Spiele vor dem Saisonabschluss 39 Punkte auf seinem Konto - bei den Sonntagsgästen aus Dornberg sind es drei mehr: "Unser Ziel ist es, Revanche für die 1:2-Hinspielniederlage zu nehmen und mit dem TuS gleich zu ziehen", fordert Bajorath. Aber er weiß, dass beim TuS Dornberg der Meisterschaftszug trotz eines Neun-Punkte-Rückstandes noch nicht abgefahren ist: Der TuS hat noch ein Nachholspiel mehr auszutragen und tritt auch noch im direkten Vergleich mit Spitzenreiter Westfalia Rhynern an.

"Wir sind guter Dinge: Nach einem solchen fantastischen Spiel wie in Emsdetten müsste das Selbstvertrauen groß genug sein, auch eine solche Spitzenmannschaft unter Druck setzen zu können", meint Bajorath. Verzichten muss er aber auf den zuletzt in Emsdetten des Feldes verwiesenen Mario Beeke: "Das war nie im Leben ein Foulspiel, das mit einer ,Roten Karte" hätte geahndet werden müssen", entrüstet sich der SuS-Trainer immer noch - einen Allerwelts-Zweikampf hatte auch Emsdettener Trainer Roland Westers gesehen. Michael Gravermann und Mathias Uphues sind wegen ihrer Verletzungen zum Zuschauen verurteilt.

TuS-Trainer Mario Ermisch (fr. SC Verl) hatte den letztjährigen Aufsteiger zu Saisonbeginn kräftig mit ehemaligen Ober- und Verbandsligaakteuren verstärkt: Ein Bielefelder/Verler/Gütersloher Einschlag ist sehr deutlich geworden. Als Leistungsträger gelten Torjäger Felix Buba (15 Tore) und Ilhami Karabas, Ufuk Basdas und Adis Hasic.

"Wir brauchen uns nicht verstecken: Unsere Heimstärke spricht für uns", spekuliert Bajorath offen auf den zwölften Saisonsieg.