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Handball

Beim Tabellenführer Hombruch hat die HSG Schwerte/Westhofen nichts zu verlieren

Schwerte Ein klassischer Fall von „Nichts zu verlieren“ steht auf dem Wochenend-Spielplan des Landesligisten HSG Schwerte/Westhofen. Es geht zum ungeschlagenen Spitzenreiter Hombruch. Lokalrivale HVE Villigst-Ergste hat am Wochenende dagegen spielfrei.

Beim Tabellenführer Hombruch hat die HSG Schwerte/Westhofen nichts zu verlieren

Niklas Linnemann (li.), dessen Trikot hier gegen Warstein einer Textilprobe unterzogen wird, steht mit der HSG Schwerte/Westhofen beim Spitzenreiter Hombruch vor einer hohen Auswärtshürde. Foto: Manuela Schwerte

Kein Geringerer als der ungeschlagene Tabellenführer wartet als Gastgeber auf die HSG. Derweil hat Lokalrivale HVE Villigst-Ergste am Wochenende spielfrei und greift erst am Dienstag im Wiederholungsspiel bei der HSG Hohenlimburg wieder ins Geschehen ein.

Landesliga

TuS Westfalia Hombruch - HSG Schwerte/Westhofen (Samstag, 19.15 Uhr, Sporthalle Renninghausen, Am Hombruchsfeld 55a, 44225 Dortmund)

„Das leichteste Spiel der Saison“ stehe bevor, sagt HSG-Trainer Mischa Quass – eine Aussage, die vor dem Hintergrund des starken Gegners auf den ersten Blick verwirrend scheint. Doch Quass meint damit nicht die sportlichen Kräfteverhältnisse, sondern die psychologische Ausgangslage für sein Team. „Erstmals seit Wochen haben wir nicht so einen Mega-Druck“, sagt der Trainer.

Allerdings will Quass keineswegs so verstanden werden, als finde er sich schon vor dem Spiel mit einer Niederlage ab. „Wir wollen ein vernünftiges Spiel abliefern und dann mal gucken, zu was es reicht. Aber man muss realistisch sein: Die Rollen sind mehr als klar verteilt“, sagt der Coach der Schwerter, bei denen Alexandr Denissov ins Team zurückkehrt.

Der Blick auf die Tabelle bestätigt Quass´ Einschätzung: Hombruch führt das Klassement ungeschlagen mit 35:1-Punken an – sollten die Schwerter als Tabellenzehnter da etwas holen, wäre das eine echte Überraschung.

Frauen-Verbandsliga

HSG Schwerte/Westhofen - SG TuRa Halden-Herbeck (Samstag, 19.30 Uhr, FBG-Sporthalle, Appelhof 1)

Aus dem Hinspiel in Halden gingen die HSG-Frauen vor fünf Monaten als glücklicher 26:25-Sieger hervor, weil Sabrina Richter, Ex-Nationalspielerin in den Reihen des Gegners, damals mit der letzten Aktion der Partie einen Siebenmeter neben das Tor setzte. „Wenn wir wieder mit einem Tor gewinnen würden, wäre ich glücklich“, sagte der Schwerter Trainer Peter Hengstenberg – allerdings in dem Wissen, dass dies kein leichtes Unterfangen wird. Denn Halden steht als Tabellendritter drei Ränge und vier Punkte besser als die HSG. Er erwarte von seinem Team eine Reaktion auf die schwache Vorstellung der Vorwoche in Hamm, sagt Hengstenberg, der nicht auf Katharina Batschurin zurückgreifen kann.

Frauen Bezirksliga

SG TuRa Halden-Herbeck 2 - HVE Villigst-Ergste (Samstag, 16 Uhr, Sporthalle Helfe, Am Bügel 20, 58099 Hagen)

Die Papierform lässt für die Partie beim Tabellensiebten eine lösbare Aufgabe vermuten, doch haben die Frauen der HVE Villigst-Ergste einen schwerwiegenden Ausfall zu verkraften: Für Haupttorschützin Daphne Schöps (105 Tore in 16 Spielen) ist die Saison beendet. Schöps wurde in dieser Woche am Ellenbogen operiert. „Dass Daphne nicht dabei ist, tut natürlich weh. Nun sind andere Spielerinnen in der Pflicht“, sagt Trainer Dino Tönnies und ergänzt: „Das wird kein Spiel, das man im Vorbeigehen gewinnt.“ Neben Schöps fallen auch Jana Kastner und Femke Hanna aus.

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