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Bennies löst Zentnerlast

Stadtlohn Eine Zentnerlast hat sich allen Beteiligten vom SuS Stadtlohn gelöst, als Björn Bennies gestern weit in der Nachspielzeit der 1:1-Ausgleichstreffer im letzten Heimspiel des Jahres gegen RW Erlinghausen gelang.

09.12.2007

Schiedsrichter Markus Häbel hatte nach 94 Spielminute die Pfeife quasi schon an den Lippen, als Bennies das Leder über die Torlinie drückte - Sekunden später beendete der Unparteiische die Partie, in der er reichlich zu tun gehabt hatte.

In vielen Szenen unterbrach er die von vielen, kraftraubenden Zweikämpfen geführte Partie - vielfach aus unerklärlichen Gründen. Und so fanden die Gastgeber nur sehr schwer in Tritt. Aber: Einmal Fahrt aufgenommen, ergaben sich durchaus Chancen für die Reekers-Elf, den Vergleich vorzeitig zu entscheiden.

Bereits nach zwölf Minuten klatschte ein Bennink-Kopfball ans Lattenkreuz, ehe Oliver Temelkov (29.) und Björn Bennies (31.) jeweils im Torraum frei zum Kopfball kamen, ihre Großmöglichkeiten aber nicht ins Tor bugsieren konnten. Auch Temelkovs zweite Riesenchance, ein Linksschuss aus 20 Metern, fand den Weg ins Netz nicht, weil RW-Torhüter Frank Simon das Leder mit den Fingerspitzen "um den Pfosten drehte" (32.).

So trügerisch die Dezember-Sonne durch die regenschweren Wolken lugte, so trügerisch sollte die Sicherheit sein, die die SuS-Abwehr im zweiten Durchgang ausstrahlte. Zunächst tanzte Daniel Berlinskis Heber auf der Querlatte des SuS-Tores (49.), ehe sich Sascha Wachsmann bei einem Schuss aus 16 Metern zu zaghaft zeigte (63.). In der 68. Minute blieb der Schiedsrichter-Pfiff aus, als Oliver Temelkov im Strafraum gefoult wurde - der Gefoulte entwickelte danach weiter wenig Schussglück bei einem Freistoß (69.) oder bei einem Alleingang (72.).

Die 80. Minute warf alle SuS-Aussichten auf einen Erfolg zunächst über den Haufen: Ein langer Abschlag wurde von Michael Gravermann vertendelt, so dass Alexander Schemp das Leder an SuS-Keeper Wissing vorbei ins Netz schieben konnte - die komplette SuS-Abwehr war zu diesem Zeitpunkt weit aufgerückt. Björn Bennies glückte dann die späte "Erlösung". bml