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Fußball-Landesliga 2

Bittere Niederlage lässt VfL Schwerte hoffen

SCHWERTE Wieder verloren - zum neunten Mal in Folge. Und trotzdem fühlte sich das 0:1 des VfL Schwerte gegen den TSV Weißtal ganz anders an als so manche Pleite vorher.

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Bittere Niederlage lässt VfL Schwerte hoffen

VfL-Torwart Muhammed Acil schien am Sonntag gegen Weißtal unbezwingbar - dann kam die Nachspielzeit.

Im Gegensatz zu anderen Vorstellungen machten die Schwerter gegen den Tabellenzweiten ein richtig gutes Spiel und hätten sich eine Punkteteilung redlich verdient gehabt.

Doch nach dem umstrittenen Siegtor der Siegerländer aus abseitsverdächtiger Position in der Nachspielzeit, standen die Blau-Weißen einmal mehr mit leeren Händen da. Neun Punkte Rückstand sind es bereits zum rettenden Ufer.Jetzt zum Schlusslicht So wird es Trainer Rüdiger Kürschners in dieser Woche nicht leicht haben, die Mannschaft wieder aufzurichten. "Natürlich sind alle enttäuscht, aber wir müssen schnell zur Tagesordnung übergehen", sagt Kürschners mit Blick auf das nächste Spiel: Es geht zum Kellerduell beim Schlusslicht SG Hemer.

Was ist in solch einer Situation zu tun? Kürschners pickt sich die positiven Aspekte heraus, die es ja auch durchaus gegeben hat. Die Mannschaft habe nach der schlappen Vorstellung von Erndtebrück die erhoffte Reaktion gezeigt, lobte der Trainer. In der Tat: Am Einsatzwillen gab es diesmal nichts zu mäkeln. Zudem sorgte vor allem der früh eingewechselte Orsan Dogan für die so oft vermisste Spielkultur im Mittelfeld der Blau-Weißen.

Kniescheibe war draußen Dabei war Dogans Einsatz gar nicht vorgesehen. Nach überstandenem Bänderriss hatte er erst ein Mal mit der Mannschaft trainiert und drehte vor dem Spiel noch in Laufschuhen ein paar Runden. Als Jan Söpper dann verletzt vom Platz musste (Kürschners: "Seine Kniescheibe war kurz raus- und dann wieder reingesprungen") brachte Kürschners den Techniker dann aber doch und zog Routinier dos Santos, der im Mittelfeld begonnen hatte, zurück in die Innenverteidigung. Dahinter schwang sich ein Youngster zur Hochform auf: Torwart "Mo" Acil schien vor allem in Eins-gegen-Eins-Situationen unbezwingbar - bis zur aus VfL-Sicht so bitteren Szene in der Nachspielzeit.

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