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Radsport

Das Festival des RSC Dorsten lebt

DORSTEN Das Radsportfestival des RSC Dorsten hatte schon zweimal eine Heimat gefunden und musste jedes Mal weichen. Jetzt hoffen die Macher auf eine dauerhafte Lösung.

Das Festival des RSC Dorsten lebt

Ziehen beim Bergfest an einem Strang (v.l.): Stephan Rokitta und Hermann Imping vom RSC Dorsten sowie Peter Rentmeister und Raimund Ridderskamp.Privat

Als Hermann Imping, Ehrenvorsitzender des RSC Dorsten, vor zwei Jahren die Organisatoren des Hervester Bergfestes fragte, ob sie sich bei ihrer Veranstaltung auch ein Radrennen vorstellen könnten, rannte er bei Peter Rentmeister und Raimund Ridderskamp offene Türen ein. Auch Rennorganisator Stephan Rokitta vom RSC war Feuer und Flamme. Schließlich war das Radsportfestival des RSC bei seinen sechs bisherigen Auflagen stets eine erfolgreiche Veranstaltung gewesen, bis es jeweils aus verkehrstechnischen Gründen weichen musste.

Zunächst hatte der Radsportclub das Rennen auf der Bovenhorst ausgerichtet, später schien die „Barkenberger Banane“ rund um die dortige Polizeiwache dem Festival optimale Bedingungen zu liefern − bis der Rückbau der Marktallee von vier auf zwei Spuren der Veranstaltung ein jähes Aus bereitete.

Jetzt also bietet sich beim Hervester Bergfest am 16. Juni die Chance zur Wiederbelebung, und der RSC hat sie freudig ergriffen. „Volksfest und Radsport, das ergänzt sich und passt zueinander“, sind sich Hermann Imping und Stephan Rokitta sicher. Sie hoffen, mit dem Rennen beim Hervester Bergfest endlich eine langfristige sportliche Heimat zu finden.

Die Voraussetzungen dafür sind günstig. „Die Zuschauer können sich auf dem einen Kilometer langen, schnellen Rundkurs mit Start und Ziel auf der Straße An der Landwehr auf Ausreißversuche, Positionskämpfe und spannende Sprints freuen“, stellt RSC-Rennsportfachwart Stephan Rokitta die Vorteile heraus. Auf dem Parcours „An der Landwehr, Im Harsewinkel, Wasserstraße und Joachimstraße“ finden ab 15 Uhr insgesamt sieben Rennen in den Lizenzkategorien Männer B/C, Senioren 2/3/4, Frauen und Jugend U17 sowie ein Jedermannrennen für Fahrer mit und ohne Lizenz um die Dorstener Stadtmeisterschaften und die Kreismeisterschaften Recklinghausen sowie die Stadtmeisterschaften der Dorstener Schüler statt, bei der es um den Bürgermeisterpokal für die erfolgreichste Schule geht.

Abgerundet werden die Rennen mit zahlreichen Prämiensprints und in den Lizenzrennen mit dem „Leaderscup“ für den aktivsten Fahrer. „Der jeweils erste Fahrer erhält in jeder Runde einen Punkt, damit wird es in den Rennen nie langsam und wir haben ständig Bewegung im Teilnehmerfeld“, zeigt sich Mitorganisator Hermann Imping von der Idee begeistert.

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