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Fußball

Der erste Dreier soll her

SCHERMBECK Trainer Thomas Falkowski sieht nach zwei Niederlagendes SV Schermbeck keinen Erfolgsdruck, er erwartet aber von seiner Elf einen Erfolgswillen. 

Der erste Dreier soll her

Kevin Rudolph (r.) und der SV Schermbeck wollen gegen Hiltrup am Sonntag zurück in die Erfolgsspur finden. (A) Lücke

Das Übergangsjahr, nichts anderes ist diese Saison, nutzen die Schermbecker, um eine neue Mannschaft aufzubauen. Da sind kleine Misserfolge eingeplant, doch nun soll es wieder Siege geben.

Westfalenliga 1

SV Schermbeck - TuS Hiltrup

So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog 52.

Mit dem richtigen Erfolgswillen und Einsatz will Falkowski den spielstarken Gegnern aus Münster von Beginn an den Schneid abkaufen. „Hiltrup hat vor allem in der Offensive große individuelle Klasse. Wir müssen ihnen die Lust am Spielen nehmen“, fordert der Trainer.

Über gewonnene Zweikämpfe könne dann auch das Pendel, das zuletzt bei den kleinen Dingen öfter gegen den SVS ausgeschlagen habe, sich wieder zu Schermbecker Gunsten drehen. „Das hat uns zum Beispiel in Rödinghausen gefehlt. 2:5 hört sich deutlich an, aber wenn ein, zwei Situationen da anders laufen, können wir das Spiel auch gewinnen.“

Im Vergleich zum Spexard-Spiel sei die Partie in Rödinghausen bereits ein deutlicher Schritt nach vorn gewesen. Jetzt freue sich die Mannschaft, dass sie endlich wieder auf dem Rasen der Volksbank-Arena antreten könne und wolle den ersten Dreier des Jahres einfahren. „Die Trainingswoche“, sagt Thomas Falkowski, „war sehr gut. Die Jungs sind heiß.“

Personell hat sich die Lage beim SVS im Vergleich zur Vorwoche ein wenig gebessert. Malte Grumann steht wieder im Kader und auch Evans Ankomah-Kissi ist wieder ins Training eingestiegen. Dafür plagt sich Patrick Rudolph mit einer Grippe und dürfte am Sonntag kaum einsatzbereit sein.

Die Gäste aus Hiltrup, aktuell mit zwei Zählern Rückstand auf den SVS Tabellenachter, sind in der Liga 2018 ebenfalls noch sieglos, holten aber immerhin zwei Unentschieden.


Der Haupt- und Finanzausschuss hat am Donnerstag einen Zuschuss von 150.000 Euro für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes des SV Schermbeck beschlossen. Ulrike Trick (Grüne) stimmte dagegen, Thomas M. Heiske (parteilos) enthielt sich der Stimme.

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