Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Didier Djourou für vier Monate gesperrt

Bezirksspruchkammer Fußball

KREIS Ein sportgerichtliches Nachspiel hatte am Dienstagabend die Bezirksligapartie zwischen Brukeria Rorup und dem SuS Legden, die der SuS Mitte März mit 2:4 verloren hat. In der Schlussphase hatten die SuS-Spieler Didier Djourou und Mike Drüner die rote Karte gesehen.

14.04.2010

  Neben den beiden, die von Staffelleiter Gerd Rühlow bereits für vier Wochen gesperrt worden waren, musste sich auch Christoph Ruminksi vor der Bezirksspruchkammer in Münster verantworten.

Die Kammer unter Vorsitz von Hermann Bördemann verurteilte Maik Drüner wegen grober Unsportlichkeit zu einer Sperre von insgesamt sechs Wochen. Der SuS-Cotrainer muss jetzt noch 14 Tage (zwei Spiele) zuschauen.

Christoph Ruminski soll nach Spielschluss den Schiedsrichter verbal angegangen sein mit der Drohung: "Du pfeifst in der Bezirksliga kein Spiel mehr." Das hat der Unparteiische so protokolliert. Für diese Entgleisung verhängte die Spruchkammer eine Spielsperre von acht Wochen als angemessene Strafe.

Bei SuS-Angreifer Didier Djourou sah das Sportgericht den Tatbestand der Tätlichkeit gegenüber dem Unparteiischen als erwiesen an und da ist in den Statuten eine einjährige Sperrzeit vorgesehen.

"Wir sind von einem minder schweren Fall ausgegangen und haben auch das soziale Umfeld des Spielers berücksichtigt", begründet der Spruchkammervorsitzende Bördemann das verhängte Strafmaß von acht Monaten Sperre. "Vier Monate haben wir zur Bewährung ausgesetzt, die Bewährungszeit beträgt acht Monate", so Bördemann weiter.

Als Bewährungsauflage soll Didier Djourou in dieser Zeit 20 Fußballspiele von Nachwuchsmannschaften des SuS Legden als Schiedsrichter leiten und der Verein der Kammer Bericht erstatten.

jok