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Bobsport

Diskuswerfer Pablo Nolte tourt als Anschieber durch Deutschland

SCHWERTE Dass Pablo Nolte einer der besten Nachwuchs-Diskuswerfer Deutschlands ist, ist unbestritten. Nach dem Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft, stürzte sich der Westhofener aber in ein neues sportliches Abenteuer: und zwar in den Eiskanal.

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Diskuswerfer Pablo Nolte tourt als Anschieber durch Deutschland

Probiert sich als Anschieber im Bobsport: Diskuswerfer Pablo Nolte

Auf dünnes Eis begibt sich Nolte nicht. Denn es liegt gar nicht so fern, dass Leichtathleten sich in den Kanal wagen. Immer wieder schaffen Werfer oder Sprinter als Quereinsteiger den Weg in den Bobsport. Kraft und Schnelligkeit sind die Grundvoraussetzungen als Anschieber – und die bringt Nolte neben seinen technischen Fertigkeiten als Basis für seine Erfolge im Diskuswurf mit. Das bekamen auch die Bobsportler in Winterberg mit und umwarben den Diskusring-Spezialisten nach wenigen Trainingseinheiten als Anschieber. „Ich bin angesprochen worden“, erzählt Nolte, „und war einmal zum Spaß da. Nach der Wurfsaison wurde es dann intensiver.“ Da war es ein glücklicher Zufall, dass Nolte in der Übergangszeit zwischen Abitur und Aufnahme seines geplanten Medizinstudiums Zeit für das Training als Bobanschieber fand – und direkt einen Senkrechtstart hinlegte. Seit dreieinhalb Wochen tourt Pablo Nolte daher mit dem Bob-Bundeskader – unter anderem mit Olympiasieger Kevin Kuske und Weltmeister Manuel Machata – von Eiskanal zu Eiskanal: Oberhof, Altenberg, Winterberg und zurzeit Königssee sind die Stationen der Saisonvorbereitungstour. Dass Nolte zumindest einen Einsatz im Bob bei einem Europacuprennen bekommt, scheint nicht völlig abwegig. „Es kommt drauf an, wo es ist“, erklärt Nolte. Beim Heim-Europacup-Rennen in Winterberg, wo die Kufengeschosse Geschwindigkeiten von 130 Kilometer pro Stunde erreichen können, rechnet sich Nolte die größten Chancen aus, im Viererbob seines Piloten Ron Oetzel mehr Erfahrung sammeln zu können.

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