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ASC lockt die Massen

DORTMUND Der ASC 09 Dortmund schafft, wovon viele Amateurfußball-Vereine nur träumen. Der Landesliga-Spitzenreiter lockt die Massen. Auch beim Derby gegen Phönix Eving blieb an der Bande kaum ein Platz frei. Der Abteilungsvorsitzende Heiner Brune sprach von 1000 Zuschauern.

ASC lockt die Massen

Beim Kopfball: Andre Heitmeier

Die Attraktion, der ASC, jedoch machte diesmal nicht alle Fans glücklich. „Da fehlte das Pfeffer“, meinte auch Brune, der dem 4:1 auch Positives abgewann. Erstens: „Im Vergleich zu unserer Abstiegssaison gewinnen wir solche Spiele jetzt.“ Zweitens: „Mir gefällt, dass die jungen Leute Schwung ins Team bringen. Patrick Sievers beispielsweise hat unser Spiel gegen Phönix nach seiner Einwechslung deutlich belebt.

Rotationsprinzip

Bei den Gästen verdiente sich Majouran Jeganathan ein Sonderlob seines Trainers. Andreas Müller sagte: „Eine starke Leistung, obwohl er erst seit zwei Wochen wieder regelmäßig trainiert.“ Die Rotation rüttelte die Mannschaft wach. „Wir stehen vor einer spannenden Trainings-Woche. Jetzt weiß jeder, dass ich die ständige Meckerei auf dem Platz nicht dulde. Und nach der Partie in Aplerbeck steht fest, wir haben Alternativen.“ Was auch auf die Aufgabenverteilung innerhalb der ersten Elf zutrifft. So spielte Christian Nurk im Waldstadion anstelle von Mustafa Cankaya Libero, Cankaya rückte ins Mittelfeld.

Bastian Simböck, der noch leicht angeschlagen war, ist wieder fit. Verteidiger Erman Cekic fehlt in den kommenden Wochen urlaubsbedingt.

Seine Abwehr hält Mario Plechaty für sattelfest. „Mit nur acht Gegentreffern sind wir in dieser Beziehung ganz vorne dabei.“ Der Trainer von Mengede 08/20 sah seinen Angreifern beim 0:0 in Habinghorst jedoch dabei zu, wie sie reihenweise Torchancen versiebten. „Durch eine solche Phase müssen sie jetzt durch. Das ist zurzeit unser Problem. Die Jungs haben aber die Qualität, also kommen wir auch da raus.“

Glücklicher Erfolg

Das Wort Glück benutzt Karsten Gowik diesmal nicht in Verbindung mit dem Resultat seines TuS Eving, selbst wenn das 2:0 über Wengern seiner Ansicht nach nicht überzeugend war: „Mit solch einer Leistung brauchen wir in Hombruch gar nicht erst antreten.“ Gowik schwebt zurzeit auf Wolke sieben, weil er am Freitagmorgen um 1.13 Uhr Vater eines Sohnes namens Luka geworden ist. „Ein unglaubliches Gefühl“, sagt er. Da will Pokalstimmung nicht so recht aufkommen.

 Heute Abend um 19 Uhr nämlich empfängt der TuS den BV Brambauer zur Neuauflage des Halbfinals. Nicht dabei sind die gesperrten Stephan Hornberger und Denis Boutagrat. „Jetzt hoffe ich nur, dass in diesem Wettbewerb nicht weitere Spieler des Feldes verwiesen werden oder sich verletzen.“

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