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Amedick rückt in die Abwehr

Den Start in die neue Regionalliga-Saison hat der 1. FC Union Berlin mit zwei Niederlagen kräftig in den Sand gesetzt. Am heutigen Samstag (14 Uhr) ist "Eisern Union" Gastgeber für Borussia Dortmund.

Amedick rückt in die Abwehr

Martin Amedick verstärkt die BVB-Zweite bei Union Berlin.

Union-Trainer Uwe Neuhaus wird der Partie mit gemischten Gefühlen entgegenblicken. Als ehemaliger Dortmunder Trainer kennt er die BVB-Szene bestens, muss aber auch mit der enormen Erwartungshaltung in Berlin leben. Die Union-Fans bauen schnell großen Druck auf.

Und genau darauf setzt BVB-Trainer Theo Schneider, der im Stadion an der Alten Försterei mit zwei Spielern aus dem Bundesliga-Kader aufkreuzt: Martin Amedick und Sebastian Tyrala. Amedick ist von Beginn an in der Innenverteidigung dabei, Tyrala soll voraussichtlich nach der Pause im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Lars Ricken und David Vrzogic fehlen weiterhin verletzt.

"Wir wissen natürlich, dass die Berliner unbedingt einen Sieg brauchen, entsprechend engagiert werden sie attackieren. Aber wir sind darauf eingestellt. Wir müssen früh stören und Unions Spielaufbau unterbinden. Sind wir erst einmal in Ballbesitz, wollen wir über Konter erfolgreich sein", sagt Theo Schneider, der seinen schnellen Spitzen Sebastian Hille, Denis Omerbegovic und Sahr Senesie vertraut.

Senesie soll diesmal vor-aussichtlich als einzige echte Spitze in Berlin auflaufen, Hille und Omerbegovic sollen auf den Außenbahnen etwas zurückhängend ihren Mittelmann Senesie unterstützen.

"Wichtig ist, dass wir unsere Chancen kaltschnäuzig nutzen", fordert der Borussen-Coach mehr Konzentration vor dem gegnerischen Tor als zuletzt im Spiel gegen RW Erfurt.

Dass Union Berlin, ein Team mit Zielsetzung 3. Liga, durchaus noch Schwachstellen aufweist, beobachtete Theo Schneider in Ahlen, wo die "Eisernen" mit 1:3 unterlagen. Dort leistete sich die Abwehr einige Fehler, die nicht ohne Folgen blieben.

Borussias stark besetzter Sturm will diese Hinterreihe aushebeln - allerdings: Bislang haben die BVB-Spitzen in zwei Spielen noch nicht getroffen.

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