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Arminia demontiert SGL

DORTMUND Auch in dieser Saison entschied Arminia Marten das West-Derby bei der SG aus Lütgendortmund deutlich für sich. Mit dem 6:1 (1:1) war die SGL sogar noch gut bedient. Der Arminen-Sieg hätte noch höher ausfallen können.

Arminia demontiert SGL

Kein Durchkommen für die SGL im Derby gegen Marten

Dabei hatte alles so vielversprechend begonnen. Die SG präsentierte sich druckvoll und zielstrebig und ließ die Arminen-Maschine gar nicht erst auf Arbeitstemperatur kommen. Völlig verdient, wenn auch etwas glücklich, gingen die Gastgeber in Führung, als Dennis Heimann in den Strafraum eindrang und sein Ball in den Rücken der Abwehr von Benjamin Pilz irgendwie mit der Hacke über Gästekeeper David Grochla zum 1:0 befördert wurde (9.).

Litzmanskis Kritik

„Die ersten zehn Minuten waren wir überhaupt nicht im Spiel“, sagte Gästetrainer Jürgen Litzmanski. Das änderte sich danach beinahe schlagartig, denn ab jetzt spielte nur noch die Arminia. Die Kombinationen liefen plötzlich wie geschmiert – einzig die Feinjustierung beim Torabschluss passte noch nicht so ganz. Beispielhaft dafür der Ausgleich. Dafür bedurfte es eines abgefälschten Freistoßes von Thorsten Nilkowski, der von Martens Kapitän Carsten Malten per Kopf über die Linie gedrückt wurde (25.). Chance auf Chance erspielten sich die Gäste in der Folge, scheiterten aber immer wieder am eigenen Unvermögen. So dass das Unentschieden bis zum Pausenpfiff Bestand hatte.

Martens Daueroffensive

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Marten in der Daueroffensive, von der SGL kam gar nichts mehr. Der einzige Unterschied bestand darin, dass es nun auch mit dem Toreschießen klappte. Den Anfang machte der eingewechselte Fabian Ostrowski (57.) und von da an fielen die Tore im Fünf- Minuten-Takt. Den dritten Treffer besorgte Thorsten Nilkowski mit einem direkt verwandelten Freistoß (62.). Der kurz darauf, nach schöner Vorbereitung von Andreas Schmidt, seinen bärenstarken Auftritt mit den Treffer zum 4:1 krönte (67.). Das 5:1 markierte Dennis Bonk, nachdem Nilkowski diesmal vorbereitet hatte (72.). Bevor Christian Heimann per Kopf den Schlusspunkt setzte (89.). „Wir haben Leidenschaft und Herz vermissen lassen. Arminia war uns in allen Belangen überlegen“, zog SGL-Trainer Thomas Klukas ein ehrliches Fazit.

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