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Bogenschützen beim TV Barop um EM-Fahrkarten

Die deutsche Spitze ist zu Gast

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Auf der schmucken Anlage des TV Barop wird am Wochenende scharf geschossen. Deutschlands beste Bogenschützen treffen sich ab Freitag in Dortmund, das Ranglistenturnier ist gleichzeitig eine wichtige Sichtung für die Europameisterschaft. Bundestrainer Martin Frederik wird seinen Blick auch schon in die Ferne schweifen lassen: Stichwort Peking 2008. Die Bewerbung des TV Barop hatte einen Vorlauf von gut 18 Monaten. Ähnlich zeitintensiv sind die Vorbereitungen gelaufen. „Für uns ist das Turnier natürlich eine gute Gelegenheit, unsern Sport zu präsentieren“, sagt Barops Sportleiter Jan Steinmetz. „Aber wir wollen unseren Gästen natürlich auch optimale Bedingungen präsentieren.“ Gut 80 Schützen (Männer und Frauen) werden an der Stockumer Straße 290 an den drei Tagen ihr Können zeigen. Der Freitag (ab 16 Uhr) steht im Zeichen des freien Trainings, Samstag (9.30 - 17 Uhr) findet die Qualifikation statt, Sonntag (ab 9 Uhr) das Finale. Im Wettkampf werden zwei Durchgänge zu je 36 Pfeile geschossen. Die Scheibe steht in circa 70 Meter Entfernung. „So ein Ranglistenturnier ist für die Schützen ein guter Praxistest“, sagt Steinmetz. „Die Schützen simulieren internationale Wettkämpfe.“ Frederik schickt seine Nationalschützen, angeführt von Florian Floto, die mit der Empfehlung eines zweiten Platzes beim Weltcup in Dover anreisen. Floto ist Bronzemedaillengewinner bei der WM 2006 mit dem Recurvebogen und Weltmeister mit dem Team, 2003 kürte er sich in Thessaloniki zum Doppel-Europameister. Steinmetz hofft, dass sich viele Dortmunder von der Faszinaztion Bogensport anstecken lassen, die laut Steinmetz in der „Mischung aus Konzentration und Ausdauersport“ liegt. Schade, dass der TV Barop als Ausrichter keine Schützen ins Rennen schicken kann. Mit Michael Ehlert gibt es im Klub immerhin einen Schützen der erweiterten deutschen Spitze.

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