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SVD wagt den Aufstieg

Dernes Basketballer profitieren vom Hagener Verzicht

Dortmund Sie trauen sich! Die Basketballer vom SVD 49 wollen den Schritt in die 1. Regionalliga gehen. Neuer Trainer in Derne wird ein alter Bekannter, der sich auf die Aufgabe freut, gleichzeitig aber hohe Ansprüche formulierte.

Dernes Basketballer profitieren vom Hagener Verzicht

Peter Radegast war schon einmal Trainer und führte den Klub in die 2. Liga. Foto: Archiv

Die endgültige Entscheidung fiel am Dienstagabend, doch sie hatte sich in den Tagen zuvor bereits angedeutet: Der SVD 49 will den großen Schritt in die 1. Regionalliga wagen. Weil Meister TSV Hagen das Recht nicht wahrnimmt, rückt der SVD automatisch nach - und wird es auch wahrnehmen. „Das Signal kam aus der Mannschaft, die wollten es unbedingt“, sagt Abteilungsleiter Henrik Sojka, „Stand jetzt ist es zwar noch ein Harakiri-Kommando, aber wir haben ja noch über drei Monate Zeit, bevor es wieder losgeht.“ Einen direkten Wiederabstieg müsse man einplanen, auch wenn man ab sofort alles dafür tun werde, um den Klassenerhalt zu packen.

Radegast übernimmt von Graf

Eine der wichtigsten Fragen hat der SVD dafür geklärt: Peter Radegast übernimmt das Erbe von Trainer Marius Graf, den es in den Jugendbereich des Bundesliga-Aufsteigers Rasta Vechta zieht. Radegast hat in der vergangenen Saison die Zweite Mannschaft in der Oberliga trainiert, „doch ich habe Lust, deutlich mehr zu machen“, sagt der ehemalige Bundesliga-Basketballer, der das Team bereits von 2000 bis 2010 trainierte und bis in die 2. Liga führte.

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Diese Erfahrung will er nun an die jungen Wilden weitergeben, formuliert seine Erwartungen aber auch deutlich: „Die Jungs müssen verstehen, dass es ein viel größerer Sprung von der Zweiten in die Erste Regionalliga ist, als von der Ober- in die Zweite Regionalliga. Sie müssen mehr trainieren als die drei Mal, die wir in die Halle gehen, Krafttraining, Werfen, das müssen sie alles separat machen. Sie müssen sich richtig mit Basketball beschäftigen und nicht das Training absagen, weil irgendjemand Geburtstag hat. Wir spielen in der 1. Regionalliga teilweise gegen Vollprofis.“

Zwei bis drei Verstärkungen gefordert

Zwei oder sogar drei echte Verstärkungen fordert Radegast. Der Topscorer der vergangenen Saison, Aaron Bowser, wird wohl bleiben, auch mit den anderen Aufstiegsspielern befindet sich der Klub in guten Gesprächen. Klar ist aber, dass Christian Waniek und Fabian Günther in die 2. Mannschaft gehen werden.

Radegast will von seiner Mannschaft vollen Einsatz sehen: „Der Anspruch ist, dass wir in jedem Spiel eine Chance haben wollen. Natürlich werden wir auch mal eine Klatsche bekommen, weil es auch viel von der Tagesform abhängt, aber wir wollen zeigen, dass wir in jedem Spiel um jeden Ball kämpfen.“ Die „Local-Player-Regelung“, die wahrscheinlich beim Basketball-Bundestag vom 8. bis 10. Juni beschlossen werden wird, wonach in der 1. Regionalliga immer drei heimische Spieler auf dem Feld stehen müssen, komme dem SVD zugute.

SVD hofft auf Entgegenkommen der Stadt

Auch organisatorisch sei im Verein alles geregelt, sagt Henrik Sojka, allerdings sei es ein Problem, dass die Brügmann-Halle keinen Internet-Anschluss habe. „Da müssen wir uns wahrscheinlich selbst helfen“, sagt Sojka, der auch bei der Frage nach einer vierten Hallenzeit noch auf ein Entgegenkommen der Stadt hofft.

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