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Doppeltes Aufatmen

DORTMUND Erst legten die Handballer des HC Dortmund-Süd am Freitag den ersten Saisonsieg aufs Parkett, dann zog zwei Tagen später Borussia Dortmunds Frauen-Reserve nach und holte sich die Premierenpunkte dieser Spielzeit.

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Doppeltes Aufatmen

Borussin Julia Koopmann (Mitte) in Aktion.

Das 35:34 bei TuRa Bergkamen war ein echter Befreiungsschlag für den Oberligisten. „Und er war verdient“, merkt Co-Trainer Christian Kunert an. Vor allem die gute Physis habe am Ende den Ausschlag gegeben.

In der Kabine gefeiert

 „Wäre das Spiel noch fünf Minuten länger gegangen, hätten wir bestimmt noch deutlicher gewonnen.“ Und weil sich der Termin geradezu anbot, wurde anschließend in der Kabine noch ordentlich gefeiert. „Die Mannschaft“, so Kunert, „hat eine gute Einstellung, sie hat Geschlossenheit demonstriert, die Jungs waren füreinander da.“ Und weil nach dem schweren Auftaktprogramm nun erstmal die Gegner auf Augenhöhe (Ausnahme Bielefeld) kommen, blicken Kunert und Coach Michael Wolf zuversichtlich nach vorn.

Gut eingestellt

Dazu hat auch OSC-Trainer Uli Teis durchaus Grund. Die Freude über den Sieg des Verbandsligisten im „Kampfspiel“ gegen den HSV Werdohl/Versetal (30:29) war riesig und Teis hatte auch schnell den minimalen Unterschied zum Gegner gefunden: „Wir waren gut auf Werdohl eingestellt, außerdem hat uns die große Kulisse diesmal beflügelt.“ Weil die kämpferische Komponente stimmte, hat der OSC mit 6:4 Punkten nun etwas Luft in der Tabelle. „Ein Ruhekissen ist das aber nicht“, warnt Teis. Gegen den nächsten Gegner, PSV Recklinghausen, müsse ohnehin eine Steigerung her.

Sendfeld erleichtert

Die hat der BVB mit seiner zweiten Mannschaft bereits am Sonntag gezeigt. Und was für eine. Nach fünf Pleiten mit teils miserablen Leistungen war das 26:21 über Coesfeld besonders wichtig. Spielertrainerin Nina Sendfeld war erleichtert: „Wir haben als Mannschaft gekämpft, auch die Ersatzbank und die, die gar nicht im Kader waren, waren nicht beleidigt, sondern haben uns unterstützt.“

Zwar verursachte der Druck nach dem Fehlstart noch immer einige Unkonzentrriertheiten, doch die ließen sich diesmal kompensieren. Auch wenn mit Marieke Köhler eine Leihgabe aus der 2. Bundesliga weiter auf Formsuche ist.

Konstanz gefordert

Fürs Oberliga-Team geht es nun um Konstanz in der Leistung. Nina Sendfeld ist optimistisch: „Ich sehe keine Übermannschaft, es wird einige Überraschungen geben und mit einer Leistung wie am Sonntag sind wir den meisten Gegnern ebenbürtig.“ Klingt nach Wendepunkt.

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