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Ein Traum geht in Erfüllung

Als der Anruf vom neuen Bundestrainer Heiko Herrlich kam, da ging für Kai Bastian Evers "ein Traum in Erfüllung. Es ist das größte, bei einer WM dabei sein zu können."

Ein Traum geht in Erfüllung

Fährt zur WM: Kai Bastian Evers

Andere hecheln diesem Ziel vergebens hinterher, Borussia Dortmunds A-Junior musste gerade mal 17 Jahre alt werden. Ab heute geht die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften der U17 in die heiße Phase, Sonntag bricht der DFB-Tross vom Frankfurter Flughafen aus auf in Richtung Korea. Am 18. August werden die Titelkämpfe offiziell eröffnet.

Gleich vier Spieler aus der Dortmunder Nachwuchsabteilung standen im erweiterten Kader der U17, der sich in mehreren Sichtungen auf die WM vorbereitete. Übrig blieb Evers - weil Herrlich seine Vielseitigkeit schätzt im Defensivverbund. "Ich kann in der Innenverteidigung oder eben auf der Seite spielen", sieht auch Evers sich selbst als variablen Spielertypen. Mit der Lieblingsposition auf rechts in der Viererkette.

Evers ist optimistisch, nicht nur als Tourist mit nach Korea zu reisen. Mit dem Innenverteidiger-Duo Mario Erb und Matthias Haas (beide Bayern München) und dem Hoffenheimer Jonas Strifler rechts gibt es freilich starke Konkurrenz.

Heute letzter Test

Beim hessischen Oberligisten Germania Ober-Roden bestreitet Herrlichs Kader heute nach dem offiziellen Treffen der Spieler den letzten Test. Auch für Evers ist es eine letzte Chance, sich zu empfehlen. "Die Form stimmt", sagt er. Eine Schrecksekunde musste Evers überstehen, als er im Test mit dem BVB gegen Wuppertal auf die Schulter knallte. Der Riss eines Bandes aber machte keine Pause erforderlich.

Gut eine Woche haben die Deutschen Junioren Zeit, sich vor Ort zu akklimatisieren. In Cheonan, 85 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul, bestreiten die DFB-Junioren ihre drei Gruppenspiele gegen Kolumbien (20.), Ghana (23.) und Trinidad und Tobago (26.). Als Gruppensieger könnte die Elf ihr Achtelfinale weiter in Cheonan spielen. Das Finale findet am 9. September in Seoul statt. "Bis dahin", weiß auch Evers, "ist es ein weiter Weg."

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