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Friese trumpft in St. Johann auf

DORTMUND Kein Rennen gegen die Uhr kann ihn schrecken, kein Berg kann ihn stoppen – Dortmunds Radsport-Senior Horst Friese vom RC Pfeil Mengede bewies auch in diesem Herbst seine Dynamik bei den Radsport-Masters im österreichischen St. Johann.

Friese trumpft in St. Johann auf

Kampf gegen die Uhr: Horst Friese

Der 71-Jährige, der diesmal ohne seinen Partner, den Mengeder Alt-Internationalen Herbert Wilde in der Alpenrepublik antreten musste, berwährte sich einmal mehr.

Herbert Wilde muss zuschauen

 „Natürlich war es sehr schade, dass ich ohne Herbert, der im Training von einem Auto angefahren wurde und deshalb nach einem Krankenhaus-Aufenthalt pausiert, in Österreich starten musste. Aber Herbert war ebenfalls in St. Johann und hat das Geschehen verfolgt“, sagt Horst Friese.

Im Zeitfahren von St. Johann hielt Friese eisern disziplin, fuhr sein Tempo und absolvierte die Strecke über 20 km in 33:15,07 Min. Damit belegte er einen überaus achtbaren 30. Platz im internationalen Starterfeld, mit Fahrern aus Österreich, Deutschland, den USA, aus Großbritannien, Schweden, Holland, Frankreich, Italien, slowenien, der Ukraine, Südafrika und Irland.

„Das war ein wirklich hartes Rennen. Viele Fahrer haben dem Druck nicht standgehalten. Von 74 Startern kamen am ende nur 45 in die Wertung“, berichtete Friese, der sich konsequent an das Regelwerk hielt, während so mancher Konkurrent der Versuchung nicht widerstehen konnte und sein Heil im Windschatten eines anderen Mitstreiters suchte – die sofortige Disqualifikation war die Folge.

Schweres Straßenrennen

Im Straßenrennen über 40 km fuhr Horst Friese in der Altersklasse 70 Jahre in 1:08:38 Std. auf Platz 59. „Die Berge sind eben nicht ganz so mein Fall“, gesteht der Routinier.

Über ausgezeichnete Erfolge freute sich Friese im belgischen Woesten, wo der Mengeder traditionell mit der Nummer 1 startet. Im Zeitfahren stürmte er nach 21 km in 36:08 Min. auf den fünften Platz. Drei Tage später trat Friese in Woesten im Straßenrennen an und fuhr wie im Zeitfahren in der AK 65. Diesmal langte es zum 7. Platz.

„Das war ein enorm anstrengendes Rennen über 83 km. Bei Wind und Wetter sind wir über regennasse Feldwege gefahren und mussten höllisch aufpassen, dass es nicht zu Stürzen kam“, sagt Friese, der den Wettkampf im Gegensatz zu vielen anderen Konkurrenten gesund überstand.

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