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Großes Ziel Olympia

DORTMUND Ohne wenn und aber: „Ich will zu den olympischen Spielen", sagt Katharina Grompe von der LG Olympia. Katharina hat von ihrer sportlichen Zukunft klare Vorstellungen.

Großes Ziel Olympia

Top-Talente: Katharina Grompe (l.) und Stefanie Pähler

Der erste Schritt ist getan: Die 14-Jährige ist in der W 14 mit glänzenden 12,32 Sek. die schnellste deutsche 100-m-Sprinterin dieses Jahres. „Das war für mich eine tolle Überraschung“, gesteht der Schützling von Trainer Wolfgang Franke, für den die Spitzenposition ebenfalls unerwartet kam.

Aber diese Leistung kommt nicht von ungefähr. Als alle anderen während der Sommerferien pausierten, trainierte die Schülerin der achten Klasse des Stadtgymnasiums fleißig mit ihrem Vater nach Frankes Plänen. Der Erfolg zeigte sich am 9. September bei den „Westfälischen“, als sie mit ihrer Bestzeit die Konkurrenz in Grund und Boden lief.

Begeisterung für Leichtathlet

Ein Sportkurs der Uni Dortmund, an dem sie als Zehnjährige teilnahm, weckte ihre Begeisterung für die Leichtathletik. Vor zwei Jahren stieß sie zur PTSV-Trainingsgruppe von Wolfgang Franke, und von da an ging es steil aufwärts. „Ich gehe gerne zum Training und kann mich auch quälen, wenn es einmal anstrengend wird“, sagt Katharina von sich. Mit ihrem Stehvermögen ist sie prädestiniert für den Langsprint und ihre ersten 300-m-Versuche sind mit 42,46 Sek. viel versprechend. „Es gibt nicht viele, die das wollen“, staunte Franke.

Aber Katharina weiß ihre Zeit auch einzuteilen, und es bleibt trotz Sport noch genug Raum für Freunde und die Schule. „Ich will mich über 100 m stabilisieren und mich über 300 m noch erheblich steigern“, verrät sie.

Starkes Mehrkampfteam formen

In ihrer Trainingsgruppe ist sie keine „Einzelkämpferin“ und trifft dort auf starke Konkurrenz. Stefanie Pähler sprintete die 100 m in 12,52 Sek. und sprang 5,59 m weit. Damit ist sie Siebte bzw. Fünfte der Bestenliste. Ihre neue Vereinskameradin Lisa Schüler flopte mit 1,67 m auf Platz 4.

Die 13-jährige Esther Oefner ist über die Hürden mit 11,98 Sek. Zweite ihres Jahrgangs und Fünfte der W 14. Daraus will Franke ein starkes Mehrkampfteam formen. „Bei aller Euphorie dürfen wir die Leistungen nicht überbewerten“, bleibt er Realist. Aber er kennt auch die außergewöhnlich guten Perspektiven seiner Mädchen. „Ich weiß mit welchem Aufwand die Leistungen erzielt wurden, denn 3 bis 4 Mal wöchentlich wird noch immer altersgemäß trainiert.“

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