Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Hombrucher SV

HSV unterliegt dem SV Herbede mit 1:2

DORTMUND Nach nur einem Zähler aus den letzten fünf Partien stand Fußball-Landesligist Hombrucher SV bereits vor dem Spiel gegen den SV Herbede mit dem Rücken zur Wand und musste zu Hause unbedingt dreifach punkten.

Der Wille, sich endlich aus der Abwärtsspirale herauszuschießen, war beim Gastgeber von Beginn an zu spüren. Gegen den Gast aus Herbede gehörte den Hombruchern die erste gefährliche Aktion des Spiels. Der technisch starke Stürmer Adama Anne traf, nachdem er sich gegen zwei gegnerische Abwehrspieler behauptet hatte, aus fünf Metern den Pfosten.

Florian Juka bekam den Abpraller vor die Füße und wurde, bevor er diesen verwerten konnte, im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst sicher zum 1:0 (11.). In der Folge entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, indem es der HSV verpasste, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Das Resultat folgte in der 26. Minute. Herbedes Pränkert kam nach Kopfballablage von Mitspieler Aydin an den Ball, umkurvte den letzten HSV-Abwehrspieler und glich zum zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten 1:1 aus. Die Hombrucher fanden erst kurz vor dem Halbzeitpfiff wieder zu ihrer anfänglichen Stärke zurück und kamen noch zu drei guten Aktionen, die allerdings allesamt vergeben wurden.

Angeführt von Alexander Bahr, der sich in der zweiten Halbzeit deutlich verbessert zeigte, gelang es dem HSV, den Schwung über die Halbzeit zu retten und in die zweite Spielhälfte mitzunehmen. Die drückende Überlegenheit in Zählbares umzumünzen gelang dem engagierten Gastgeber aber auch deshalb nicht, weil der Schiedsrichter nach unübersichtlicher Spielsituation nach einer Ecke den Ball im Gegensatz zu den HSV-Akteuren vor der Linie gesehen hatte.

In der 72. Minute zeigte der SV Herbede in Person von Dennis Harm mit dem einzigen Torschuss der Gäste im zweiten Durchgang, was Effektivität bedeutet – und stellte mit dem 1:2 (72.) den Spielverlauf auf den Kopf. Hombruch warf daraufhin alles nach vorne, wechselte mit Scheibelhut und Haake zwei A-Jugendliche ein, kam aber nicht mehr zum Ausgleich. Herbede-Torhüter Wirges kratzte in der 3. Minute der Nachspielzeit den letzten Freistoß von Scheibelhut von der Linie und ließ einen ratlosen HSV-Trainer Sead Sabotic zurück: „Wir müssen aufpassen, jetzt nicht durchgereicht zu werden.“   

Anzeige
Anzeige