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"Ich sehe nicht schwarz"

DORTMUND Die Vorbereitung beim Zweitliga-Absteiger SVD 49 ist mit "durchwachsen" noch moderat umschrieben. Warum Trainer Peter Radegast vor dem Saisonstart am Samstag 18.30 Uhr, Brügmann) gegen den BSV Wulfen dennoch optimistisch ist, erzählt er im Gespräch mit Ruhr Nachrichten.de

"Ich sehe nicht schwarz"

SPaß mit den Jungen; SVD-Trainer Peter Radegast.

Peter Radegast, stellt der SVD Samstag eine Regionalliga-Truppe? Radegast: Warum denn nicht?

Nun ja, wettbewerbsfähig ist man mit sieben Spielern ja nicht gerade... Radegast: Das stimmt. Aber unser erster Amerikaner ist ja gerade gelandet, unsere eigenen Leute sind fit. Ich sehe nicht so schwarz.

In der Vorbereitung lief es dennoch alles andere als optimal. Wo steht die Mannschaft? Radegast: Wir haben beim Test in Essen sehr gut mitgehalten, ich hätte mir natürlich dennoch den ein oder anderen Spieler mehr beim Training gewünscht. Unser Vorteil könnte sein, dass der Kern des letztjährigen Teams zusammengeblieben ist. Wir sind eine erfahrene Truppe und eingespielt.

Es wird aber eng, sobald sich einer verletzt.... Radegast: Nicht unbedingt. Ein Amerikaner wird hoffentlich bis Samstag noch kommen, ansonsten sind wir gerade auf den kleinen Positionen sehr variabel. Da können wir flexibel reagieren.

Für welche Position suchen Sie noch? Radegast: Wir suchen einen Vierer. Einer, der uns auf den großen Positionen helfen kann.

Über den SVD könnte man sagen, dass er zu stark für die Regionalliga, aber zu schwach für die 2. Liga war. Was ist in diesem Jahr drin? Radegast: Die Einschätzung stimmt schon. Wir wären sicher in einer Art Unterbau zur neuen Pro A gut aufgehoben. Nicht aber in einer Pro B in der derzeitigen Struktur.

Warum nicht? Radegast: Ich, und viele Kollegen, mit denen ich spreche, sehen das ähnlich, halte die derzeitige Pro B-Lösung für wenig attraktiv. In der Regionalliga haben wir kurze Wege, viele Spiele gegen Nachbarvereine. Da ist die Halle voll. Wer aber will Breitengüßbach sehen? Oder München? Mal abgesehen von den immensen Kosten.

Das alte Lied: Basketball in Dortmund liegt nicht gerade in der Gunst der Sponsoren? Radegast: Ein schwieriges Thema. Dazu ist alles gesagt.

Wie sähen Alternativen aus? Radegast: Mal sehen, wie die Bilanz nach diesem Jahr ausfällt. Es gibt viele Gedankenspiele. Zum Beispiel eine dreigleisige Regionalliga, Einführung von Play-offs usw. Da wird nach Saisonende viel diskutiert werden.

Der aktuelle Sport hält den Heimauftakt gegen Wulfen bereit. Was erwarten Sie von diesem Spiel, was von der Saison? Radegast: Es ist viel passiert in der Pause, viele neue Gesichter, viele neue Trainer. Es wird spannend. Und es wird einige Überraschungen geben. Da bin ich mir sicher.

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