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ASC 09 darf in die Rote Erde

Im Waldstadion den Weg zum Regionalliga-Aufstieg ebnen

Dortmund Der Traum Regionalliga des ASC 09 Dortmund nimmt immer konkretere Formen an. Jetzt steht fest: Aplerbeck dürfte für Risikospiele in der Saison 2018/19 das Stadion Rote Erde nutzen.

Im Waldstadion den Weg zum Regionalliga-Aufstieg ebnen

Könnte im nächsten Jahr ab und zu Regionalliga-Fußball im Stadion Rote Erde spielen: Philipp Rosenkranz und seine Teamkollegen vom ASC 09 Dortmund. Foto: Stephan Schuetze

Bereits am Donnerstagabend kam beim ASC-Fußballchef Michael Linke eine E-Mail an, die seinen Verein auch für den Fall des Aufstiegs deutlich näher in Richtung Regionalliga-Lizenz bringt: Der ASC darf für Risikospiele das Stadion Rote Erde nutzen: „Das freut uns riesig. Die Stadt Dortmund hat sich in dieser Frage enorm offen gezeigt und gibt uns diese Chance, mit der wir gar nicht unbedingt gerechnet hatten. Ohnehin läuft die Zusammenarbeit mit der Stadt sehr gut - wie bei unserem Kunstrasenplatz an der Schweizer Allee.“

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Jetzt soll ein Ortstermin mit dem Verband, dessen Sicherheitsbeauftragten und der Polizei klären, was die Aplerbecker am Waldstadion für die regulären Liga-Spiele bearbeiten müssen: „Da wird einiges zu tun sein. Ich glaube aber, dass wir das bewältigen können“, sagt Linke.

Preuß: „Ganze Welt lacht uns aus“

BVB-II-Manager Ingo Preuß, dessen Regionalliga-Team seine Heimspiele in der Roten Erde austrägt, freut sich über den ASC-Höhenflug und lobt die gute Arbeit, die in Aplerbeck geleistet wird. Bei der Doppelnutzung der Roten Erde wird er allerdings sarkastisch: „Dortmund wird für den Platz ohnehin von der ganzen Welt ausgelacht“, das werde dadurch natürlich nicht besser.

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Trainer Adrian Alipour nahm die Mitteilung seines Vorsitzenden zur Kenntnis: „Die Rote Erde aber interessiert mich zurzeit überhaupt nicht. Mir ist nur wichtig, was wir am Sonntag im Waldstadion machen.“ Der Coach, der sonst nur den Fokus auf sein Spiel gerichtet sehen möchte, erlaubt diesmal dennoch auch den Blick auf die Tabelle: „Die Jungs sind ja nicht dumm. Sie wissen, dass wir unsere Führung auf sechs Punkte ausbauen können, da Kaan-Marienborn spielfrei hat. Zudem nehmen sich die Verfolger Hamm und Brünninghausen die Punkte weg.“

Alipour: „Gütersloh ist ein spielstarker Gegner“

Dann aber redet Alipour, der wegen des Pokalspiels gegen Brackel (1:0) „den normalen Trainingsrhythmus ändern“ musste, nur noch über Gütersloh. „Das Pokalspiel passte vielleicht nicht so gut, ändert aber nichts daran, dass wir uns jetzt nur mit Gütersloh beschäftigen. „Das ist ein sehr spielstarker Gegner, der bei einem Gegentor in drei Spielen zuletzt sieben Punkte holte. Gegen starke Angriffe aus Rheine und Paderborn gewann der FC 1:0.“ Alipour weiter: „Die Gegentorzahl von 42 blendet uns daher überhaupt nicht. Gütersloh hat sich enorm stabilisiert, die Saison überhaupt noch nicht hergeschenkt.“

Fatmir Vata, Trainer der Gäste aus Gütersloh, sieht auch eine gute Entwicklung seiner Mannschaft: „Zu Null zu spielen war wichtig, aber jetzt sind wir bei der besten Mannschaft nur Außenseiter, aber einer, der sich etwas zutraut.“

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