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Frauenfußball-Westfalenliga

Kaleja entscheidet Derby für Berghofen

Die Frauen des SV Berghofen haben ihre Spitzenposition im Dortmunder Fußball untermauert. Nach dem 2:1-Erfolg bei der SGL darf sich das Team von Manfred Schulze nun als Derbysieger feiern lassen.

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Kaleja entscheidet Derby für Berghofen

Larissa Bauschulte (r.) und die SGL-Frauen hatten große Mühe mit den engagierten Berghofenerinnen.

„Das fühlt sich richtig gut“, jubelte der SVB-Trainer. „Vor zwei Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass wir ein Meisterschaftsspiel gegen Lütgen-dortmund bestreiten und nun haben wir sie auf fremdem Platz geschlagen.“ Und der Sieg geht durchaus in Ordnung, denn über weite Strecken war Berghofen das Team mit mehr Kombinationssicherheit und Lauffreude. „Es war wie immer in dieser Saison. Wir schaffen es einfach nicht, in der ersten Halbzeit mit der nötigen Intensität zu spielen“, ärgerte sich SGL-Trainer Andreas Krznar über die verschlafenen 45 Minuten. Bis auf einen harmlosen Freistoß von Kelly Lorent brachte Lütgendortmund offensiv wenig zu Stande.

Das galt zunächst auch für die Gäste. „Unser Spiel war am Anfang total zerfahren, das kenne ich so gar nicht“, wunderte sich Schulze über viele Fehlpässe und mangelnde Sicherheit in den ersten Minuten. Doch das wurde mit zunehmender Spielzeit besser und so ergaben sich die ersten Gelegenheiten, die sofort in Tore umgemünzt wurden. Per Doppelschlag ging der SVB in Führung, beide Treffer erzielte Jennifer Kaleja (35./38.). Beide Tore fielen über das in dieser Phase nicht vorhandene Abwehrzentrum der SGL. „Ich habe mehrfach angemahnt, dass unsere Innenverteidigerinnen tiefer stehen sollen“, ärgerte sich Krznar über die Fehler. Sein Team war nach diesem Doppelschlag angeschlagen, doch der Knock-Out blieb aus, weil Silke Guse kurz vor der Halbzeit an der guten SGL-Keeperin Sandra König scheiterte. Nach der Pause änderten sich die Kraftverhältnisse immer mehr zugunsten der Gastgeberinnen. Mit Wut im Bauch wurden die Angriffe zielstrebiger, doch bis auf das Drehschuss-Tor von Shari Noffke sprang nichts Zählbares mehr heraus. „Auf Grund der zweiten Hälfte wäre ein Remis gerecht gewesen“, urteilte Krznar.

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