Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Fünf Gründe für den Aufstieg des BSV Schüren

Kalpakidis: „Viele richtige Entscheidungen getroffen“

DORTMUND Sie wollen endlich raus aus der Landesliga 3. Sie wollen Günnigfeld, Firtinaspor und Hilbeck hinter sich lassen. Der BSV Schüren ist zwei Spieltage vor Ende der Saison Tabellenführer – es fehlt nur noch ein Schritt! Fünf Gründe, warum sie ihn gehen werden.

Kalpakidis: „Viele richtige Entscheidungen getroffen“

Wollen den Aufstieg perfekt machen: Sotirios Stratakis (M.), Santiliano Braja (l.) und Pjer Radojcic. Foto: Nils Foltynowicz

1 - Die Offensive

Die Schürener Offensive ist die beste der Liga. Nicht, weil sie einen überragenden Mann im Sturmzentrum hätte, sondern weil es so viele sind. Karim Bouzerda führt die interne Torschützenliste mit 13 Toren an, knapp gefolgt von Sotirios Stratakis mit zwölf sowie Santiliano Braja und Eyüp Cosgun mit elf.

Stratakis zählt dabei nominell gar nicht zum Angriff, spielt als Sechser deutlich weiter hinten: „Neun meiner zwölf Tore waren Elfmeter“, gibt Stratakis schmunzelnd zu, der seine Vorderleute lobt: „So eine Qualität ist in der Landesliga nicht unbedingt normal.“ Nur in zwei von 30 Saisonspielen traf Schüren nicht ins Tor.

Dortmund Unsere Reporter haben wieder elf Spieler aus dem Amateurfußball für das Team des Wochenendes nominiert. Und jetzt sind Sie dran: Wählen Sie den Spieler, der aus Ihrer Sicht besonders herausragte. Abgestimmt werden kann bis Donnerstag, 12 Uhr.mehr...

2 - Die Mentalität

Der BSV spielt in jedem Spiel Hopp oder Top, hat bereits 21 Siege (die meisten der Liga) und nur zwei Unentschieden auf dem Konto – die wenigsten: „Das zeigt den Charakter der Truppe“, sagt Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis, „wenn wir am Sieg schnuppern, gehen wir das Risiko ein. Den Mut haben wir.“ Der Coach lobt auch die Zusammenarbeit im Trainerteam mit Daniel Dukic und Sundi Gomez: „Wir haben viele richtige Entscheidungen getroffen.

3 - Die Erfahrung

Die Erfahrung der Schürener sucht in der Landesliga wohl ihresgleichen. Allen voran Kalpakidis hat mit seinen 39 Jahren schon so gut wie alles erlebt. Dazu kommt mit dem 31 Jahre alten Michael Oscislawski ein Verteidiger, der mit dem BVB II in der 3. Liga spielte und natürlich Stratakis, der ein paar Jahre in der 2. griechischen Liga reüssierte.

„Soto ist eine der wichtigsten Säulen“ bestätigt Kalpakidis, er behält immer den Überblick.“ Stratakis tritt auch mal auf die Euphoriebremse: „Ich meckere, wenn es gut läuft, wir die Angriffe aber nicht zu Ende spielen – wie zuletzt gegen Firtinaspor“, sagt der 29-jährige Grieche, der immer den maximalen Erfolg will: „Für mich ist es wichtig, dass wir Erster werden!“

Dortmund wünscht dem ASC den Aufstieg

Wolf, Großkreutz, Rios und Co. drücken die Daumen

DORTMUND Drei Spieltage vor Ende der Oberliga-Saison steht der ASC 09 Dortmund nach wie vor an der Tabellenspitze. Fest steht: Gewinnt Aplerbeck seine letzten beiden Saisonspiele spielt die Mannschaft von Adrian Alipour nächstes Jahr in der Regionalliga. Den Dortmunder Fußball würde es freuen.mehr...

4 - Der Teamgeist

Schüren ist in dieser Saison schon durch einige Täler gegangen – hat das Ziel aber nie aus den Augen verloren: „Die Chemie im Team stimmt und obwohl wir natürlich aufsteigen wollen, steht der Spaß immer im Vordergrund“, erklärt Stratakis das Erfolgsgeheimnis.

Nach zwei Spieltagen war Schüren mit 1:8 Toren und null Punkten Letzter. Auch nach den Doppel-Niederlagen gegen Günnigfeld und Obersprockhövel in Hin- und Rückrunde sind sie nicht nervös geworden: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt Kalpakidis.

5 - Dimitrios Kalpakidis

Der Aufstieg wäre die Krönung nicht nur einer Saison, sondern auch einer Spielerkarriere – der von Kalpakidis. Dass er sich bald nur noch aufs Coachen konzentrieren soll, will Kalpakidis aber noch nicht so recht wahrhaben: „Innerlich habe ich das noch nicht abgeschrieben“, sagt er, der auch in dieser Saison nicht vorhatte, 28 Pflichtspiele zu machen: „Aber die Situation war wegen Verletzungen so, wie sie war und auch wenn es Spiele gab, in denen ich mal der Schlechteste war, war ich es unter dem Strich sicherlich nicht.“

Der Erfolg und die Stimmung innerhalb des Teams gibt ihm recht: „Was wir dieses Jahr erreicht haben“, schwärmt Kalpakidis auch mit Blick die Endspielteilnahme in der Halle und im Kreispokal. Das Saisonende darf trotzdem langsam kommen: „Wir wollen jetzt Sonntag gegen Sodingen in den Pool springen“, sagt Kalpakidis. Ein Sieg wäre die Voraussetzung dafür.

Florian Knafla erleidet Kreuzbandriss

Mirza Basic wechselt vom SV Brackel nach Lünen

Dortmund Die ganze Konzentration beim Fußball-Westfalenligisten SV Brackel 06 gilt derzeit dem Abstiegskampf und dem eminent wichtigen Kellerduell am Sonntag gegen Mitkonkurrent Olpe. Doch unabhängig von der zukünftigen Ligen-Zugehörigkeit gibt es am Hallenbad im Hinblick auf die kommende Saison zwei Hiobsbotschaften.mehr...

Anzeige
Anzeige