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Kopf an Kopf auf dem Eis

DORTMUND Ohne Dortmund läuft in Dresden, zumindest bis zum Sonntag Abend, nichts – sowohl auf dem Eis als auch im Organisationsbüro. 36 Eiskunstläuferinnen und -läufer aus dem Leistungszentrum an der Westfalenhalle vertreten die NRW-Farben bei den Deutschen Meisterschaften im Elbflorenz. Und hinter den Kulissen sorgen Landesverbands-Chef Frieder Dieck und Ulrike Swillims für einen reibungslosen DM-Ablauf.

Kopf an Kopf auf dem Eis

Getrennt: Mari Vartmann und Florian Just.

Zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen wird´s im Eistanz zwischen den Titelverteidigern Alexander Gazsi (Berlin) und Natalia Ziganschina (Chemnitz) sowie deren Vorgängern Christina und William Beier (TSC Eintracht) kommen. Das Geschwisterpaar hatte verletzungsbedingt fast 18 Monate pausiert.

Nur Podestplätze

Beim ersten direkten Vergleich im November in Zagreb hatten Beier/Beier knapp die Oberhand. Mitmischen wollen auch Carolina und Daniel Hermann (ERC Westfalen), die ohne Prognose, aber mit Selbstbewusstsein aufs Eis gehen.

Bei den Paarläufern gibt´s nur Podestplätze, es haben nur drei Duos gemeldet, wobei die Platzierungen hinter den Europameistern Sawtschenko/Szolkowy gesucht werden. Darum bewerben werden sich zwei NRW-Paare: Mari Vartmann/Florian Just zeigen nach ihrer virusbedingten Absage der NHK-Trophy in Japan wieder aufsteigende Tendenz, und Daniel Wende präsentiert seine neue Partnerin aus St. Petersburg, Ekaterina Vasieljew, die er vor drei Monaten über eine Internet-Eisläuferbörse kennen lernte. „Erst seit zwei Wochen haben wir Ekaterinas Startgenehmigung des russischen Verbandes. Die beiden sind allein optisch ein schönes Paar“, sagte Frieder Dieck.

Junioren aussichtsreich

20 Läuferinnen haben für die Meisterklasse gemeldet, darunter auch die erst 13-jährige Isabel Drescher (ERC Westfalen), die mit ihrer Dreifach-Dreifach-Kombination technisch Zeichen setzen will. Katharina Gierok könnte es gar aufs Treppchen schaffen – wenn´s ganz rund läuft.

Auch die Junioren- und Nachwuchs-Titelkämpfe werden zeitgleich in Dresden ausgetragen – erneut mit starker Dortmunder Beteiligung, allein drei Junior-Eistanz-Paare (Jana Werner/Tim Giesen, Ashley Foy/Benjamin Blum, Dominique Dieck/Timo König) bewerben sich aussichtsreich um die Meistertitel.

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