Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ladehemmung ablegen

DORTMUND Nach elf von 30 Spielen ist in der Fußball-Bezirksliga-Gruppe 15 bereits eine Tendenz zu erkennen – und die lautet, der kommende Aufsteiger kommt wieder nicht aus Dortmund. Klar, noch liegt beispielsweise der FC Brünninghausen gut im Rennen. Vielleicht legt der eine oder andere Verein auch in der Winterpause noch nach. Favorit ist für fast alle Trainer aber BG Schwerin.

Ladehemmung ablegen

Eichlinghofens Mirnas Husic (l.) klärt per Kopfball

Jürgen Litzmanski, Arminia Martens Coach, der sich im Castroper Raum bestens auskennt, sagt: „Schon allein dank ihrer guten Jugendteams verfügen sie über einen großen Fundus an Talenten. Wenn sie einmal ins Rollen kommen, sind sie kaum aufzuhalten. Sie sind auch stärker als Obercastrop.“

Arminias Chancenflut ohne Erfolg 

Marten geriet laut Litzmanski auch ins Rollen, nur blieb die Arminen-Chancenflut in Waltrop ohne Erfolg. „Wir erkennen aber, dass sich die Mannschaft entwickelt. Wir arbeiten genauso weiter und wollen unsere jungen Spieler auf ein bestimmtes Niveau führen.“

Die zuvor hoch gehandelten Martener befinden sich im Mittelfeld in Gesellschaft eines weiteren Favoriten. Einen Rang davor steht der TuS Eichlinghofen, bei dem der Pfeil nach dem 5:0 in Langendreer nach oben zeigt. Trainer Thomas Faust hofft, dass dieses Spiel die Initialzündung war.

Adunola kann spielen

„Wir können noch einige Plätze in der Tabelle klettern, wenn wir unsere Ladehemmungen auf Dauer ablegen.“ Patrick Pöhl könnte am Sonntag gegen BW Huckarde wieder im Kader stehen, Bamidele Adunola ist definitiv zurück. Kürsat Can trainiert wieder intensiv.

Die Blau-Weißen ärgern sich über den Spielausfall gegen Yeni Genclik. Trainer Christian Bonefeld: „Unsere zweite Mannschaft durfte zuvor antreten. Unser Schiedsrichter sah das anders.“ Jetzt sammeln die Huckarder am Donnerstag um 19.15 Uhr beim VfB Westhofen Spielpraxis.

Immerhin Rang vier belegen die Sportfreunde Nette trotz des 2:2 gegen Gerthe. „Wir haben wieder keinen Boden gut gemacht“, stellte Trainer Bernd Krämer fest. „Das Ergebnis meiner Analyse: 90 Prozent reichen nicht, um in der Liga zu gewinnen. Die Frage, die nun folgt: Warum nicht 100 Prozent? An der Antwort werden wir in dieser Woche arbeiten.“

Dorstfeld lässt aufhorchen

Direkt dahinter schon der SC Dorstfeld, dessen 4:0 über Brünninghausen aufhorchen ließ. Co-Trainer Michael Krug: „Es läuft zurzeit, auch weil unsere Stürmer treffen.“ Zudem brachte die Unterstützung von Michael Heitmann die Dorstfelder weiter. Der Routinier steht am Sonntag aber nicht zur Verfügung, da er als Trainer der Reserve gebraucht wird.

Verlierer FC Brünninghausen verfällt nicht in Panik. „Das war zwar peinlich. In diesem Kalenderjahr ist es aber unsere erste Niederlage. Daher sehe ich das nicht dramatisch, zumal Dorstfeld auch stark spielte“, kommentiert Trainer Markus Laußmann, den die Rotsperre gegen Kapitän Ercan Umucu allerdings sehr ärgert.

SG Lütgendortmunds Trainer Thomas Klukas befürchtet nach der Niederlage in Kirchhörde, in den Keller abzurutschen. „Wir haben zu wenig gearbeitet. Da muss mehr kommen.“

Etwas besser steht es wieder um Westfalia Huckarde. „Bei TSK Herne haben wir überzeugt“, erklärt Trainer Thomas Behlke. Seinem Aushilfs-Libero Boban Markov bescheinigte Behlke eine sehr ordentliche Leistung. Jetzt gelte es nach dem 2:1, schnellstens unten raus zu kommen.

Anzeige
Anzeige