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Lasse Pfänder im Kreis der Nationalmannschaft

Linksaußen der DJK Oespel-Kley überzeugt den Bundestrainer

Dortmund Handball zu spielen liegt in Lasse Pfänders Genen. Mit seinen Fähigkeiten am Ball sticht der Linksaußen der DJK Oespel-Kley heraus – und wurde dafür jetzt mit einer Einladung zur Deutschen Jugend-Nationalmannschaft belohnt.

Linksaußen der DJK Oespel-Kley überzeugt den Bundestrainer

Lasse Pfänder fällt durch seine Schnelligkeit und Technik auf, wie hier im Spiel gegen den VfL Gummersbach. Foto: Stephan Schuetze

Pfänders Vater hat Teams in der ersten und zweiten Bundesliga trainiert, seine Cousine Franca spielt in der B-Jugend des BVB und hat die Silbermedaille bei der Schul-WM in Katar geholt und auch seine beiden Brüder Mats und Kaj sind erfolgreiche Handballer. Für Lasse ging es jetzt vier Tage zum Lehrgang der U18 nach Naumburg.

„Der Wahnsinn“


„Das war der Wahnsinn“, sagt Lasse Pfänder. „Das Niveau war richtig hoch, es hat viel Spaß gemacht und ich konnte eine Menge lernen“, so der 16 Jahre alte Linksaußen. Schnell war ihm klar, dass es bei den besten Jugendspielern Deutschlands abläuft, als im Verein – und das, obwohl Pfänder mit der DJK Oespel-Kley in der A-Jugend-Bundesliga spielt: Es geht körperlicher zu. „Es war viel kraftaufwändiger, jemanden am Kreis zu halten. Man merkt einfach, dass die anderen in ihren Vereinen mehr Krafttraining machen.“

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Aber schon am zweiten Tag hatte Pfänder das Gefühl richtig im Team angekommen zu sein. Das bestätigt ihm auch U18-Bundestrainer Erik Wudtke: „Am Anfang war Lasse etwas zurückhaltend, aber letztlich hat er das selbstbewusst gemacht. Er ist ein echtes Talent.“

Gute Ausbildung

Besonders Pfänders Schnelligkeit und gute technische Ausbildung sei dem Bundestrainer aufgefallen – und das, obwohl er noch ein Jahr jünger ist, als viele andere der Nominierten. Doch das ist für den Dortmunder nichts Neues. „Er hat schon oft gegen Ältere gespielt, die ihm körperlich voraus waren“, sagt sein Vater und Trainer bei Oespel-Kley, Jens Pfänder. „Aber er hat das immer als Herausforderung aufgenommen.“

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Aufgefallen ist Lasse Pfänder dem Bundestrainer beim Länderpokal. „Im 2000er-Jahrgang haben sich bei uns einige Spieler verletzt, dann haben wir uns umgeschaut“, sagt Wudtke.

Damit gehört Pfänder zum Kreis der 40 bis 45 Spieler seiner Altersklasse, die für die Lehrgänge der Nationalmannschaft infrage kommen. „Wir wollen ihn jetzt langsamheranführen“, so der U18-Bundestrainer. Denn jetzt kämen seine Spieler langsam in ein Alter, in dem nicht nur das Talent entscheide, sondern auch die Einstellung und der Wille zu Trainieren. „Ich weiß, dass man dadurch noch nicht automatisch zu den Besten gehört. Ich muss trotzdem hart an mir arbeiten, um noch besser zu werden“, sagt Lasse Pfänder.

Wechsel nicht ausgeschlossen

Aus der Nationalmannschaft möchte er nämlich nicht mehr verschwinden. „Es ist etwas Besonderes, für sein Land zu spielen. Schon zwei Wochen vor dem Treffen konnte ich nicht mehr richtig schlafen.“ Damit Pfänder auch in Zukunft bei der Nationalmannschaft dabei sein kann, schließt sein Vater einen Wechsel in der nächsten Saison nicht aus. „Leistungssportmäßig kann er sich in der Oberliga bei Oespel nicht austoben“, so Jens Pfänder. Wohin die Reise für seinen Sohn geht, das weiß er allerdings noch nicht.

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