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Tischtennis

Mannschafts-WM soll Vorzeige-Veranstaltung werden

DORTMUND Nur noch 138 Tage ... Rackedino, der grüne Drache mit der roten Plecke, freut sich schon. Denn bei der Liebherr Team-Weltmeisterschaft im Tischtennis vom 25. März bis zum 1. April in den Westfalenhallen hat das kleine Maskottchen seinen großen Auftritt.

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Mannschafts-WM soll Vorzeige-Veranstaltung werden

Im Tischtennis-Fieber vor der Mannschafts-WM (v.l.): DTTB-Präsident Thomas Weikert, Judit Farago, Geschäftsführerin des Weltverbandes ITTF, Westfalenhallen-Chefin Sabine Loos und der Veranstaltungsleiter der Halle, Jochen Meschke.

Seit Montag gibt es kein Zurück mehr, denn da wurden die Verträge zwischen Welt- und nationalem Verband sowie dem Veranstaltungszentrum am Rheinlanddamm unterzeichnet. „Wir treten in die entscheidende Phase der Vorbereitung“, meinte die neue Hallen-Chefin Sabine Loos und wollte nicht verhehlen, dass sich „das Kribbeln bereits breitmacht“.

Das untermauerte Veranstaltungsleiter Jochen Meschke mit ein paar interessanten Zahlen: 20 Tage lang beanspruchen 3500 Spieler, Trainer und Betreuer der 200 Damen- und Herren-Teams aus aller Welt in sieben Hallen gut 20 000 Quadratmeter Platz. Allein 7000 Quadratmeter Unterkonstruktion für den speziellen Spielboden ist erforderlich. Der Deutsche Tischtennis Bund (DTTB) als Ausrichter hat den Hallen ein 40-seitiges Pflichtenheft überreicht, in dem vom Boden übers Licht bis hin zu Verpflegung und Transport alles geregelt ist. „Das ist kein Kinderspiel“, wie Meschke erläutert. Am Montag machten sich Vertreter des Weltverbandes ITTF auf Inspektionsreise über das weitläufige Hallengelände. Thomas Weikert, Präsident des deutschen Verbandes und „Vize“ des ITTF, hat der Tischtennis-Welt eine perfekte Veranstaltung versprochen.

„Wir erhoffen uns natürlich auch Medaillen, am liebsten im Finale gegen Wunschgegner China“, sagt der DTTB-Chef und setzt dabei neben Superstar Timo Boll auch auf den Publikums-Faktor, „schließlich machen viele Zuschauer immer ein paar Prozent mehr aus“. Die Eintrittspreise sind moderat (Dauerkarte 180 Euro, 25. - 29.3. Tageskarte 6 bis 11 Euro, 30.3. - 1.4. Tageskarte 9 - 29 Euro), zudem lockt der Ausrichter mit jugend- und vereinsfreundlichen Aktionen. In einer eigenen Eventhalle gibt es zudem viele Mitmach-Angebote für den Breitensport. „Wir wollen ein Sportereignis ausrichten, das einer Weltmeisterschaft würdig ist“, sagt Weikert, der sich kürzlich bei der EM im polnischen Danzig mit harscher Kritik an den Rahmenbedingungen weit aus dem Fenster gelehnt hatte. „Das war ein grauenhaftes Bild“, wiederholte der Präsident am Montag vor der Weltverbands-Kommission und versprach: „Alle Kraft gilt ab sofort Dortmund“.

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