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Basketball-Kracher zwischen SVD 49 und TSV Hagen

Marius Graf: Wenn wir rausgehen, dann mit einem Knall

Dortmund Am letzten Spieltag der 2. Regionalliga stehen sich am Samstag (18.30 Uhr, Brügmann-Halle) die punktgleich an der Tabellenspitze stehenden SVD 49 und TSV Hagen gegenüber. Es ist ein Duell um den Titel - aber es geht noch um viel mehr.

Marius Graf: Wenn wir rausgehen, dann mit einem Knall

Felix Fuhrmann (rechts) will den SVD zur Meisterschaft führen. Foto: Nils Foltynowicz

Es ist ein elektrisierendes Duell um die Basketball-Krone der 2. Regionalliga - und gleichzeitig eines um das Recht, sich Gedanken über einen Aufstieg in die 1. Regionalliga zu machen. Denn nach dem Ende der Saison bleibt dem Meister bis zum 31. Mai Zeit, den Startplatz in der nächsthöheren Liga anzunehmen. Der TSV Hagen, aktuell punktgleicher Tabellen-Zweiter hinter dem SVD und am Samstag in Dortmund zu Gast, hat bislang betont, nicht aufsteigen zu wollen. Gewinnt der TSV am Samstag beim SVD, könnten es sich die Hagener aber gut eineinhalb Monate lang überlegen.

SVD ist "unfassbar heiß" auf das Duell

Dieses Risiko wollen die Derner, die sich schon seit Monaten Gedanken über dieses Szenario machen, sicher nicht eingehen. Trainer Marius Graf sagt: „Wenn wir aus dieser Liga rausgehen, dann gehen wir mit einem Knall.“ Seine Mannschaft sei „unfassbar heiß“ auf das Duell mit den Hagenern. In den Trainingseinheiten in dieser Woche sei es zwar erst einmal etwas lockerer zugegangen, weil das Spiel am Wochenende ein „sehr physisches“ gewesen sei, sagt Graf. „Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir am Samstag alles in die Halle bringen werden.“

Die mögliche Starting-Five vom SVD

Mit einem Klick auf die Spieler erfahren Sie, was Trainer Marius Graf über seine Spieler denkt:

Die Brügmann-Halle, da ist sich Graf sicher, „wird voller sein als in den letzten fünf oder sechs Jahren.“ Der Coach hofft, dass seine Spieler das große Zuschauerinteresse nicht als Fluch wahrnehmen, sondern als Segen. Denn Druck kann natürlich auch hemmen. Dass es ausgerechnet am letzten Spieltag zum entscheidenden Duell um die Meisterschaft komme, sieht Graf positiv: „Es gibt nichts Besseres. Das wird der Schlusspunkt einer durchwachsenen Saison, in der wir erst lange nicht wussten, wo es hingeht und erst in der Rückrunde gemerkt haben, was möglich ist.“

Möglich ist die Meisterschaft. Ob es dann tatsächlich „hoch“ geht, steht noch in den Sternen: „Der Unterschied zwischen den beiden Ligen ist finanziell und organisatorisch gigantisch“, sagt Abteilungsleiter Henrik Soyka. „Fakt ist: Das wird ein schweres Unterfangen. Aber wir sollten nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen – erstmal müssen wir gewinnen.“

Der TSV Hagen wird einiges dagegen haben. Wir haben vor dem Spiel mit dem Hagener Coach Martin Miethling gesprochen:

Herr Miethling, einen Showdown am Ende der Saison: Gibt es etwas Besseres?

Nein. Das ist natürlich eine einmalige Konstellation, dass sich die Meisterschaft in der Liga erst am letzten Spieltag entscheidet.

Im Hinspiel stand es nach sieben Minuten 1:19 für den SVD - wie wollen Sie den SVD stoppen?

Das wird schwierig (lacht). Wir dürfen auf keinen Fall so starten wie im Hinspiel und müssen Aaron Bowser in Schach halten. Der darf auf keinen Fall heißlaufen. Wichtig wird sein, dass wir kompakt verteidigen.

Welche Stärken haben Sie beim SVD ausgemacht?

Sie sind individuell sehr stark. Bowser trägt fast die komplette Offense mit über 20, 30 Punkten, er hat einen großen Einfluss. Felix Fuhrmann ist ein routinierter Pointguard, der das Spiel sehr gut liest. Dazu kommen die Verstärkungen auf den großen Positionen: Isermann, Nsiabandoki und Aboubakar.

Mit welchen Stärken wollen Sie dagegenhalten?

Unser Stärke ist das schnelle Spiel. Ich halte uns im Umschaltspiel für das schnellste Team der Liga. Außerdem sind wir in der Breite sehr ausgeglichen. Jordan Rose ist der Anführer, aber dahinter haben wir drei, vier Spieler, die zweistellig scoren können.

Wie wichtig wird die Tagesform sein?

Die spielt schon eine große Rolle, weil alle sicher ein bisschen nervös sein werden. Dazu kommt wahrscheinlich eine proppevolle Halle. Das erlebt man ja auch nicht alle Tage.

Die mögliche Starting-Five vom TSV

Mit einem Klick auf die Spieler erfahren Sie, was Trainer Martin Miethling über seine Spieler denkt:

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