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OSC feiert Happyend

DORTMUND Spannung und Dramatik in den Schlussminuten waren kaum zu überbietenden. Das Happyend hatte der OSC letztendlich und auch verdientermaßen auf seiner Seite. Dortmunds Handball-Verbandsligist feierte am Samstagabend vor 200 Zuschauern in Hacheney einen hauchdünnen 30:29 (18:16)-Heimerfolg über den starken Aufsteiger HSV Werdohl/Versetal.

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OSC feiert Happyend

Alexander Nickolay (r.) in Aktion. Er wechselt von Dortmund aus nach Schwerte.

„Es ist immer toll, wenn man so ein Kampfspiel gewinnt. Jetzt können wir den nächsten Aufgaben viel gelassener entgegensehen“, war OSC-Trainer Uli Teis nach den 60 temporeichen und unterhaltsamen Minuten sichtlich erleichtert.

Vergessen die Situation, als die beiden Unparteiischen in der letzten Minute das vermeintlich entscheidende 31. Tor durch Thomas Massat, bei dem der Ball durch das Tornetz wieder nach draußen schlüpfte, nicht anerkannten. Die Gäste ließen im Gegenzug durch ein Stürmerfoul die Ausgleichschance ungenutzt.

Rote Karte für Dirk Fuchs

Vergessen auch die direkte Rote Karte für Dirk Fuchs nach Foulspiel unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte, wobei die Schiedsrichter es auch durchaus bei einer 2-Minuten-Strafe hätten belassen können. Teis: „Dirk ist für uns in der Deckung und vorne am Kreis praktisch unverzichtbar. Das war ein kleiner Schock für die Mannschaft.“

Zu diesem Zeitpunkt führte der OSC, der ohne Abwehrspezialist Manuel Aßhoff (Urlaub) auskommen musste, nach über weite Strecken ausgeglichener erster Hälfte mit 19:16.

Beide Außen stechen

Die mit lautstarker Fanunterstützung angereisten Gäste kippten das Geschehen, glichen rasch zum 20:20 aus. Von da an stand die Partie auf des Messers Schneide. Die Hausherren liefen stets einem knappen Rückstand hinterher, verloren aber auch trotz drei verworfener Strafwürfe (Di Carlo, Massat, Lepine) nicht den Anschluss.

 Bei 28:28 (58.) parierte Nedo Pleic, der ansonsten im zweiten Abschnitt vom gut aufgelegten Malte Lueg abgelöst worden war, in einer weiteren Schlüsselszene einen Werdohler Siebenmeter.

Die überzeugenden beiden OSC-Außen Jürgen Lepine als erneut erfolgreichster Werfer und Alex Nickolay konterten zum 30:28 und legten so den Grundstock zum umjubelten Sieg, der der Teis-Sieben vorerst einen Platz im sicheren Mittelfeld der Liga beschert. 

OSC: Pleic, Lueg (ab 31.); Edeling (3), Lepine (8/1), Di Carlo (7/5), Ast, Strauß (2), Massat (3), Nickolay (2), Fuchs (4), Krug, Ahn (1), Fröhling.

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