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Romanko auf der EM-Bühne

DORTMUND Mit stolz geschwellter Brust und drei deutschen Rekorden im Gepäck kehrte das Dortmunder Gewichtheber-Talent Maxim Romanko von seiner ersten Junioren-Europameisterschaft zurück. Trotz der Bestleistungen reichte es für den 20-Jährigen vom AC Goliath Mengede auf Teneriffa „nur“ zum vierten Platz.

Romanko auf der EM-Bühne

Maxim Romanko an der Hantel

Dennoch: Der knapp verpasste Sprung auf das Treppchen konnte weder Romanko selbst noch seinem Umfeld die Freude über die internationale Premiere vermiesen: „Ich bin sehr zufrieden, auch wenn beim Reißen vom Gefühl her mehr drin war“, zeigt sich der gebürtige Kasache selbstkritisch.

Deutschlands bester Junior

Bisher standen für ihn im Reißen 112 kg und im Stoßen 137,5 kg zu Buche. Mit 113 kg respektive 139 kg und 252 kg im Zweikampf katapultierte sich Deutschlands bester Junior in der Klasse bis 62 Kilo jetzt in Europas Spitzengruppe. Auch Bundestrainer Frank Mantek war sehr angetan: „Maxi und sein Heimtrainer Georg Hein können sehr stolz sein, besonders, weil er in keinem Leistungsstützpunkt trainiert.“

Romanko macht vor allem die EM-Atmosphäre für seine Rekorde verantwortlich: „Vor solch einer Kulisse zu heben, ist schon etwas Besonderes.“

Hein bleibt Romankos Heimtrainer

Jetzt gilt es den Sprung in den Seniorenbereich zu schaffen. Begleitet wird das Ausnahmetalent vorerst weiter von Heimtrainer Georg Hein. Der ist von den Qualitäten seines Schützlings überzeugt: „Es gibt kaum einen, der technisch besser ist als Maxi, und er besitzt ein großes Kämpferherz.“ Der Übungsleiter vom Zweitligisten hat Romanko entdeckt und nach Kräften gefördert.

„Unser Verein finanziert sich allein aus Mitgliedsbeiträgen, und da schießt man schon mal was aus eigener Tasche zu, um den Jungs das Training zu ermöglichen.“

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