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SVD scheitert im Spitzenspiel

DORTMUND Die Basketballer des SVD 49 müssen sich vorerst mit der Verfolgerrolle in der Regionalliga begnügen, sie unterlagen nämlich am Samstag im Gipfeltreffen daheim mit 63:83 (18:15, 12:23, 21:20, 12:25) gegen die damit weiter einzig ungeschlagene Mannschaft der Schwelmer Baskets.

SVD scheitert im Spitzenspiel

Sprungwurf zum Korb: Frank Benson

Der Tisch für die Top-Partie war gedeckt. Die Konstellation in der Tabelle brachte den Zweiten und Ersten zusammen und gut 700 Fans in die gut gefüllte Brügmann-Halle. Leider verwandelten beide Mannschaften sowie die Unparteiischen das „Spitzenspiel“ in ein unansehnliches Gewürge.

Treffsichere Gäste

Schneller ins Spiel fanden die Gäste, die besser trafen und daher nach fünf Minuten mit 10:4 führten. Doch eine Steigerung der beiden Derner US-Amerikaner Gary Johnson (acht Rebounds, sechs Assists) und Frank Benson (acht Rebounds, je fünf Ballgewinne sowie -verluste) sorgte dafür, dass das Eröffnungsviertel noch mit 18:15 an die 49-ers ging.

Auch in den zweiten zehn Minuten zeigten beide Teams offensiv reichlich Luft nach oben. Die Schwelmer fanden allerdings eher ihren Rhythmus, auch, weil der SVD einige Male beim defensiven Rebound patzte und zu langsam auf Verteidigung umstellte. In dieser Phase hielt nur der gesundheitlich angeschlagene Patrick Breuker dagegen. Zur Pause hieß es 30:38, doch so mancher rieb sich bereits verwundert die Augen ob der 15 Fouls gegen den SVD und der nur sieben Vergehen der Baskets.

In der zweiten Hälfte karikierten beide Teams und die Schiedsrichter den Begriff Spitzenspiel weiter. Der Abschnitt stand aus SVD-Sicht ausschließlich im Zeichen von Protesten gegen die Unparteiischen, die dann auch Kapitän Kai Friedrich und Trainer Peter Radegast Technische Fouls einbrachten. Und das war nur der Anfang.

Technische Fouls

Immerhin gingen die 49-ers beim 51:58 noch in Schlagdistanz in das vierte Viertel, verkürzten da sogar auf 54:59. Doch dann zogen auch die Schiedsrichter noch einmal an. Zuerst kassierte Spielmacher Johnson ein Technisches Foul, sein fünftes Vergehen. Nur zwei Minuten später folgte ihm Benson mit dem gleichen Vergehen und der gleichen Konsequenz.

Schließlich wurde auch noch Radegast nach dem zweiten „Technischen“ gegen die Bank der Halle verwiesen, Marco Keller saß mit fünf Fouls auf der Bank. So konnten die Schwelmer das Spiel nach Hause bringen. Am Ende eine leichte Aufgabe, war der SVD doch mit 37 Fouls gegenüber 20 der Baskets belastet, erhielten die Gäste 52 Freiwürfe, die 49-ers gerade 19. „Wir haben vernünftig verteidigt. Im Angriff haperte es, vielleicht auch, weil unsere Trainingswoche auf Grund der angeschlagenen Spieler praktisch nicht existent war“, sagte Radegast. 

SVD: Johnson (13/3), Bohnenkamp (2), Korbi 813/4:3), Friedrich (4/1/2:1), Krüger (3/2:1), Keller (2), Breuker (7/1/4:2), Freienstein (2), Benson (17/7:3).

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